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The Acid House (1997)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Drei Episoden nach Kurzgeschichten aus Irvine Welshs gleichnamigen Buch:
The Granton Star Cause (Zum Wohle von Granton Star)
A Soft Touch (Ein Weich-Ei)
The Acid House

Coco ist ein richtiger Raver mit einer nicht immer kontrollierten Leidenschaft für Acid. Seine Freundin Kirsty toleriert zwar dessen Eskapaden, will es aber eigentlich lieber zu etwas bringen im Leben, worunter sie nicht zuletzt auch Heirat versteht. Das ist so ungefähr das letzte, was Coco im Sinn hat.

Ganz in der Nähe, in einer etwas bürgerlicheren Gegend: Rory und seine Frau Jenny erwarten ihr erstes Kind. Bei ihnen ist alles im Lot. Sie wissen, wie man bei der Geburt richtig atmet, und daß Alkohol und Rauchen schädlich für die werdende Mutter sind. Doch eines Nachts wird alles anders ...
Coco wirft eine besonders starke Pille ein. Der Trip wird zum gewaltigen elektrischen Sturm. Es scheint, als würde ihn diese Pille in ein Niemandsland katapultieren: zwischen Hier und Jetzt, Ewigkeit und Augenblick. Coco bricht zusammen. Inmitten seiner Erinnerungsschübe, die ihm eine Begegnung mit seinem brutalen Vater sowie einem Acid verteilenden Priester bescheren, regrediert Coco in ein pränatales Stadium.

Unterdessen, nicht weit entfernt, entbindet Jenny gerade ihr Baby. Als hätte Cocos Geist nur darauf gewartet, springt er über in den Körper des frisch geborenen Kindes. Hilflos liegt die Hülle des erwachsenen Coco im Krankenhaus. Die Ärzte ergehen sich in Spekulationen über eine ganz neue Form der Drogenpsychose. Der Patient erscheint völlig abgedreht. Er - beziehungsweise sein im fremden Körper gefangener Baby-Intellekt - erkennt weder Kirsty noch irgendeinen seiner alten Kumpels. Kirsty aber wittert jetzt die Chance, ihm endlich das Eheversprechen abzuringen. Unterdessen wird sein erwachsenes altes Ego von der nichtsahnenden Jenny gesäugt, die nur das Beste für dieses unschuldige Wesen im Sinn hat, von dem sie natürlich annimmt, es sei ihr Kind. Jenny kuschelt mit ihrem Sohn - als der plötzlich das Wort ergreift und dabei Rory schlechtredet, ist die stolze Mutter nur zu gern bereit, dem Kleinen zu glauben und ihn für etwas ganz Besonderes zu halten. Bei einem Spaziergang begegnen Jenny und das Baby dem langsam genesenden Coco. Als dieser das Kind anstarrt, machen sich die vertauschten Seelen wieder bereit zum Absprung in die entgegengesetzte Richtung. Es kommt zu einem erneuten Sturmwind aus Erinnerungen und Visionen, der die Realitäten wieder zurechtrückt...

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FilmkritikKritik anzeigen

"Trainspotting" läßt grüßen: Niemand anderer als Irvine Welsh lieferte die drei bizarren Stories über junge Männer aus den heruntergekommenen Ghettos Edinburghs. Paul McGuigans Spielfilmdebüt erzählt von Boab (Stephen McCole), der auf einen Schlag seinen Platz im Fußballteam, das Elternhaus, die Freundin und den Job verliert, dann flugs zu einer Schmeißfliege mutiert und einen Rachefeldzug [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Großbritannien
Jahr: 1997
Genre: Drama
Länge: 112 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 03.06.1999
Regie: Paul McGuigan
Darsteller: Stephen McCole, Maurice Roeves, Garry Sweeney
Verleih: Central Film, Senator Film

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