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MEIN FÜHRER - Die wirklich wahrste Wahrheit über...itler
MEIN FÜHRER - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler

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Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler (2006)

Komödie von Dany Levy: 1944. Der totale Krieg scheint total verloren. Der Führer (Helge Schneider)soll von seinem ehemaligen Schauspiellehrer Adolf Grünbaum - einem Juden - schnell wieder in Hochform gebracht werden...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

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Es ist der 25. Dezember 1944, Berlin liegt in Trümmern. Der totale Krieg scheint total verloren.
Reichspropagandaminister Dr. Joseph Goebbels (Sylvester Groth) weiß, dass ein Ruck durchs Land gehen muss, und er hat auch schon eine Idee. Der Führer (Helge Schneider) soll vor den Pappkulissen eines unzerstörten Berlins eine flammende Neujahrsrede halten, mit der er die Massen wieder für den Krieg mobilisiert und die von den Kameras der Wochenschau ins ganze Land getragen wird. Der Schwachpunkt: Adolf Hitler ist nur noch ein matter Abglanz seiner alten "Größe", demoralisiert und deprimiert verkriecht er sich in seinem Arbeitszimmer und meidet jede Öffentlichkeit. Der einzige Mann, der da noch helfen kann, ist der jüdische Schauspieler Adolf Grünbaum (Ulrich Mühe), der Hitler am Anfang seiner politischen Karriere Schauspielunterricht gegeben hat.So wird der überraschte Grünbaum im Konzentrationslager Sachsenhausen ausfindig gemacht und in die Reichskanzlei gebracht. Bevor Goebbels ihn empfängt und in seinen Plan einweiht, wird Grünbaum erst einmal zum Duschen geschickt und mit einem Schinken-Käse-Brot versorgt. Grünbaum nimmt den Auftrag an, unter der Bedingung, dass seine Frau Elsa (Adriana Altaras) und seine Kinder Adam, Judith, Jakob und Benny aus dem Lager geholt werden und mit ihm zusammen unter einem Dach leben dürfen. Goebbels stimmt zu.
Zum Auftakt der gemeinsamen Arbeit bringt Grünbaum seinem Schützling einen Trainingsanzug und verordnet ihm Lockerungsübungen. Grünbaum arbeitet tagsüber mit dem Führer, abends muss er sich vor seiner Familie rechtfertigen, die nicht einsehen will, dass er die Gelegenheit den Führer zu ermorden nicht nutzt. Doch Grünbaum begreift die Unternehmung mit jüdischem Sinn für Humor als Spiel: "Ich helfe ihm doch nicht, ich unterrichte ihn nur."Gleich am ersten Tag kommt es zu einem Zwischenfall, als der Führer seinen Lehrer massiv provoziert: Grünbaum verliert die Nerven, schlägt zu und Hitler geht bewusstlos zu Boden. Erschrocken denkt Grünbaum, sein letztes Stündlein habe geschlagen. Doch als Hitler wieder zu sich kommt, hat es keine Konsequenzen für Grünbaum. Was beide nicht wissen: ihr Tun wird durch eine Spiegelwand von Goebbels, Speer (Stefan Kurt), Himmler (Ulrich Noethen) und Bormann (Udo Kroschwald) beobachtet. Einer ist besonders besorgt, was dieser Jude dort mit dem Führer anstellt: Albert Speer. Er kann es kaum mit ansehen.
Inzwischen beginnt Grünbaum mit tiefenpsychologischen Übungen, in deren Verlauf sich Hitler in seine schwierige Kindheit zurückversetzt. Die Gelegenheit ist günstig, als der Führer die Augen schließt: Heimlich greift Grünbaum nach einem eisernen Briefbeschwerer und holt aus, um Hitler zu erschlagen. Als dieser jedoch in seine Erinnerungen verstrickt zu weinen beginnt, und Grünbaum hinter dem menschenverachtenden Monster nur noch den kläglichen Menschen sieht, lässt er die Mordwaffe sinken. So verschieben sich im Laufe der Tage die Kräfteverhältnisse zwischen dem "großen" Führer und dem "kleinen" jüdischen Schauspieler immer wieder, und die emotionale Achterbahnfahrt hinterlässt ihre Spuren im Gesicht von Grünbaum.Grünbaum spürt seine wachsende Wichtigkeit und fordert einen höheren Preis – die Freilassung aller Gefangenen in Sachsenhausen. Goebbels ist außer sich vor Wut über diesen Erpressungsversuch und lässt Grünbaum samt seiner Familie ins Lager zurückbringen.
Als Hitler einen Lehrerwechsel jedoch ablehnt und "seinen" Juden zurückfordert, ist Goebbels gezwungen einzulenken. Er holt Grünbaum wieder in die Reichskanzlei und geht zum Schein auf seine Forderung ein. Mit Himmler plant Goebbels unterdessen ein Attentat auf den labilen Führer: Unter der Rednertribüne soll eine Bombe platziert und Grünbaum als Attentäter denunziert werden...

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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2006
Genre: Komödie
Länge: 89 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 11.01.2007
Regie: Dani Levy
Darsteller: Ulrich Mühe, Helge Schneider, Ulrich Noethen
Verleih: X Verleih

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