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Hippie Masala (2006)

Doku: Ab Mitte der 60er Jahre zogen tausende westlicher Hippies auf der Suche nach Erleuchtung, freien Drogen oder einem ursprünglicheren Leben nach Asien. Indische Bauern vermuteten hinter dieser Wanderbewegung eine Dürre im Westen. Die heiligen Männer spürten darin die Sehnsucht nach Spiritualität. Die meisten Aussteiger reisten nach Monaten oder Jahren wieder in ihre Heimat zurück. Doch einige bliebenUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.3 / 5

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Hippie Masala zeigt ins Alter gekommene Blumenkinder, die auf der Flucht vor der westlichen Zivilisation in Indien ein neues Zuhause gefunden haben.
Ab Mitte der 1960er Jahre zog es viele westliche Hippies und Freaks auf der Suche nach alternativen Lebensformen, Erleuchtung oder Drogen nach Indien. Einige blieben dort hängen.
Mit solchen, nun allmählich ins Rentenalter kommenden Menschen mit äusserst komplexen und widersprüchlichen Lebenserfahrungen, wollten die Filmemacher sich auseinandersetzen. Es sind nicht die linken Revolutionäre der 68er Bewegung, die es nach Indien verschlug, sondern Leute, die ihre Gesellschaft indirekt in Frage stellten, indem sie sich ihr entzogen – durch einen alternativen Lebensstil und Drogenkonsum in der Heimat, oder durch Flucht in die Ferne...

Der Italiener Cesare zum Beispiel lebt heute als Yogi in einer abgelegenen Höhle und strebt nach spiritueller Befreiung - bereits seit Jahrzehnten. Er hat sich so stark in die indische Asketengemeinschaft und das Asketenleben integriert, dass sein ausländischer Ursprung kaum mehr zu erkennen ist.
Der Schweizer Hanspeter betreibt in der Himalaya-Region einen kleinen Bauernbetrieb. Trotzdem ist er kein urchiger Schweizer, wie man spätestens merkt, wenn man vom Rauch seiner Haschpfeifen eingenebelt wird. An den Regeln der einheimischen Gesellschaft wenig interessiert, steht er in fast ständigem Konflikt mit den Bewohnern des Bergdorfs. Seine einheimische Frau Babali versucht zwischen den Dörflern und ihrem dickköpfigen Mann zu vermitteln, aber auch sie träumt manchmal davon, in die Fremde zu entfliehen.
Die belgische Asketin Meera lebt seit 18 Jahren im zentralindischen Hampi, wo sie sich auf die Suche nach innerer Freiheit gemacht hat. Von Tag zu Tag schlägt sie sich mit den Almosen ausländischer Gäste durch, die sie im Gegenzug mit spirituellen Anleitungen versorgt.
Der holländische Kunstmaler Robert lebt seit mehr als 25 Jahren im zentralindischen Hampi. Dorthin entfloh er seinem aufreibenden Leben als Drogendelinquent in Europa. Er fand, wovon er lange geträumt hatte: ein Haus auf einer kleinen Flussinsel, wo er in Ruhe und Frieden malen konnte, dazwischen Vollmondparties mit viel Musik und Drogen. Etliche seiner Hippie-Freunde, die in der Nähe lebten, sind in den vergangenen Jahren verstorben, so dass Robert mit seiner jungen Familie fast alleine in der fremden Heimat zurückgeblieben ist.


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Maler RolandAsketin MeeraYogi Cesare

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Land: Schweiz
Jahr: 2006
Genre: Dokumentation
Länge: 93 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 30.08.2007
Regie: Ulrich Grossenbacher, Damaris Lüthi
Verleih: Kool Filmdistribution

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