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Ben Stiller - Tropic Thunder
Ben Stiller - Tropic Thunder
© Universal Pictures International Germany
Zum Video: Tropic Thunder

Tropic Thunder (2008)

Actionkomödie von und mit Ben Stiller: Entnervt von den Allüren ihrer Stars, setzt das Drehteam eines Actionfilms die Macho-Primadonnen kurzerhand im Dschungel aus. Doch die verwöhnte Meute aus Hollywood merkt nichts von der Gefahr in der sie schwebt - die Schauspieler glauben, an einen besonders wirklichkeitsnahen Dreh vor versteckten KamerasUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.8 / 5

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Beim Film-Dreh zum Antikriegsfilm "Tropic Thunder" werden die Schauspielstars nichts ahnend zu Hauptdarstellern in einem echten Drogenkrieg. Ben Stiller spielt einen muskelbepackten Actionstar, der gerade ein asiatisches Baby adoptiert hat und Sorgen hat, dass "all die Guten schon weg sind". Jack Black spielt einen Komiker, der in seinen Filmen gerne mehrere Rollen übernimmt, und Robert Downey Jr. geht als ernsthafter Oscar-gekrönter Charakterdarsteller ins Rennen, der seine ursprünglich für einen Schwarzen geschriebene Rolle entsprechend "authentisch" umsetzt und sogar seine Haut gefärbt hat. Dazu gesellen sich noch ein Newcomer, ein alter Kriegsveteran und der obligatorische Rapstar. Als die Filmemacher aber genug von den Allüren der Macho-Primadonnen haben, setzen sie sie kurzerhand im Dschungel aus, und während auf einmal echte Kugeln um sie herumfliegen, glauben die Stars aus Hollywood, sie hätten es mit einer wirklichkeitsnahen Drehtechnik und versteckten Kameras zu tun.

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Jack Black - Tropic ThunderRobert Downey Jr. - Tropic ThunderTropic ThunderBen Stiller - Tropic ThunderTropic ThunderTropic Thunder

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2008
Genre: Action, Komödie
Länge: 107 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 18.09.2008
Regie: Ben Stiller
Links: www.tropicthunder.de
Darsteller: Ben Stiller, Brandon T. Jackson, Valerie Azlynn

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Von Maden und Menschen – Überleben in der Wildnis

Jenseits von Hollywood ist es für den Outdoor-orientierten Durchschnitts-Touristen eher [...mehr] unwahrscheinlich, in ein ähnlich heikles Überlebens-Szenario zu geraten wie Ben Stiller und Kollegen in „Tropic Thunder“. Doch auch ohne jede bewaffnete Auseinandersetzung bietet ein Aufenthalt in der Wildnis wahrlich genügend Herausforderungen – vor allem, wenn man unvorbereitet in eine solche Situation gerät. Das einem zumindest das einmal passiert, ist dann schon nicht mehr so abwegig. Sich im heimischen Schwarzwald oder Fichtelgebirge  zu verlaufen, ist gar nicht mal so schwierig. Im nächsten Abenteuer-Urlaub mitten im Nirgendwo den Anschluss an die Gruppe zu verlieren, kann ebenfalls schneller passieren als man denkt. Wer dann im Ernstfall nicht weiß, wie er dort draußen mit einfachen Mitteln überleben kann, der hätte vorher mal besser einen Blick in einen „Survival“-Ratgeber geworfen. Gut also, dass es hier nun genau um die Frage gehen soll: Wie überlebe ich mit einfachen Mitteln in der Wildnis?

Ein Tropfen auf den heißen Stein
Extremsituationen verlangen den Betroffenen gute Anpassungsfähigkeit ab. Je schneller man sich auf die neuen Gegebenheiten einstellt, desto bessere Chancen hat man, möglichst lange durchzuhalten. Klingt irgendwie logisch, ist aber für moderne Mitteleuropäer, die natürlich einen gewissen Komfort gewöhnt sind, gar nicht so einfach. Das fängt schon bei der Einschränkung an, nicht so viel trinken zu können, bis man keinen Durst mehr hat. Wasser spielt für das Überleben in der Wildnis eine zentrale Rolle. Ein Mensch kann zwar ziemlich lange Zeit ohne feste Nahrung auskommen, nimmt er jedoch zu wenig Flüssigkeit zu sich, kann die Lage schnell lebensbedrohlich werden. Vor allem in heißen Regionen trocknet der Körper ohne genügend Wasser rasch aus, sodass es bereits innerhalb weniger Tage zum Tod durch Verdursten kommen kann. Was ist also zu tun, wenn die Reserven knapp werden?

 Eine nahe liegende Möglichkeit besteht darin, mit Gefäßen oder Plastikplanen Regenwasser aufzufangen. Will es partout nicht regnen und es herrschen eher warme Temperaturen, kann man mit derselben Plastikplane zum Beispiel die Äste von Bäumen umhüllen und sogenanntes „Schwitzwasser“ gewinnen. Hat man keine solche Plane zur Hand, gilt es, die in Pflanzen gespeicherte Flüssigkeit selbst anzuzapfen. Dafür kann beispielsweise selbst die gemeine Birke herhalten: ritzt man ihre Rinde mehrfach senkrecht an, tritt mit der Zeit Saft aus dem Baum, der als Wasserersatz dienen kann. Bei Nadelbäumen sollte man sich die Mühe von vornherein sparen – Harz ist zum Durststillen eher ungeeignet.

Um zwischenzeitlich zumindest dem Durstgefühl etwas entgegenzuwirken, kann man auf einem Stück Holz oder anderen vorhandenen Gegenständen herumkauen, denn das regt die Mundspeicheldrüsen an. Jedoch bringt dies nur kurzfristig etwas, da hier keine „neuen“, sondern nur eigene Ressourcen angezapft werden. Apropos: Urin sollte man übrigens eher nicht „pur“ zu sich nehmen, sondern vorher destillieren. Heißt: ein Loch graben und mit einer Plane auslegen, den Urin hineinfüllen und über das Loch leicht schräg eine weitere Plane spannen. Über Nacht entsteht an der aufgespannten Plane ein Kondensat, welches zur Seite abfließend in einem Gefäß aufgefangen werden kann – fertig ist der Frühstückstrunk.

...Häusle baue!
Um bis zum nächsten Morgen nicht völlig von blutlüsternen Mücken zerstochen oder gar schon erfroren zu sein, sollte sich der Überlebenskämpfer eine behelfsmäßige Unterkunft einrichten. Damit der Unterschlupf möglichst viel Wärme spendet, sollte beim Bau vor allem auf folgende drei Aspekte Wert gelegt werden: die Isolierung zum Boden, Winddichtigkeit und ein möglichst kleines Raumvolumen. Außerdem muss die Behausung auch vor Regen schützen, weshalb auf jeden Fall ein schräges Dach angebracht werden sollte, an dem der Regen gut zur Seite abfließen kann. Plastikplanen sind also auch hier wieder gut zu gebrauchen.

Andernfalls kann man auf Baumaterial zurückgreifen, das einem die Natur zur Verfügung stellt: Aus großen Ästen lässt sich ein Gerüst zusammensetzen, auf welches nach und nach kleinere Äste, Zweige und Blätter geschichtet werden. Je mehr Material aufgeschichtet wird, desto sicherer schützt die Konstruktion am Ende gegen Regen und Wind. Wer geeignetes Material nicht aus seinem Gepäck oder der Umgebung heranschaffen kann, dem bleibt immerhin noch die Möglichkeit, nach einer geeigneten Höhle zu suchen.

Hat man eine geeignete Unterkunft gefunden, kommt schon das nächste Problem: Besonders in kälteren Gebieten kommt man um das Feuermachen meist nicht herum. Ohne Feuerzeug oder Streichhölzer dürfte das bei der „Mission Überleben“ eine der schwierigsten Aufgaben überhaupt werden. Denn einerseits braucht man dafür erstmal das richtige Holz, andererseits die richtige Technik. Im Prinzip benötigt man nur einen Holzstab und eine Auflagefläche aus dem gleichen Material sowie trockene Gräser. Durch schnelles Drehen eines Holzstabs auf der Unterlage entsteht Hitze, die am Ende die Gräser entzünden soll. Hört sich in der Theorie simpel an, ist aber für Neulinge alles andere als einfach und sollte daher vor dem ungewollten Survival-Trip am besten mal geübt worden sein...

Jäger und Sammler
Nicht allzu wählerisch sollte man in der Wildnis beim Thema Nahrung sein. Sind die letzten Butterbrote erst einmal aufgebraucht, heißt es: Jagen und Sammeln! Das mit dem „Jagen“ sollte der Outdoor-Amateur allerdings nicht zu ernst nehmen. Größere Tiere zu fangen, bedarf neben einiger Planung und handwerklichen Fähigkeiten auch ziemlich viel Glück – vor allem, wenn man noch nie zuvor in seinem Leben gejagt hat, was bei den meisten der Fall sein dürfte. Dazu kommt noch, dass man das Fleisch von Wildtieren besser nicht roh verzehren sollte, da sonst das Risiko besteht, sich mit gefährlichen Parasiten zu infizieren. Also muss man letzten Endes auch noch Feuer machen. Oder sich eben gleich auf eher kleine Tierchen konzentrieren: Ameisen, Regenwürmer, Maden, Grashüpfer, Käfer. Oft reicht es schon, den Boden nach Essbarem abzusuchen, aber auch hinter Baumrinde oder unter Steinen versteckt sich so manche notgedrungene Delikatesse.

Vegetarische Naturen begnügen sich alternativ mit dem Sammeln von Pilzen, Beeren, Nüssen und Wurzeln. Auch viele Pflanzen- und Pflanzenbestandteile, die man sich normalerweise nicht auf den Teller legt, sind durchaus essbar: Brennnesseln, Kiefernsamen, Kastanien, Klee oder auch Lindenblätter sind bedenkenlos verträglich. Wer auf der nächsten Lichtung unverhofft auf einen vermeintlich wilden Apfelbaum trifft und sich fragt, wie er nun über diesen vermaledeiten Gartenzaun rüberkommen soll, der den Weg blockiert, ist der Rettung vielleicht schon näher als eben noch gedacht. Dann sollte man bei aller Freude nur nicht vergessen, möglicherweise zurückgelassene Gruppenmitglieder ebenfalls auf den richtigen Weg zu bringen.

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