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Arme Seelen (2011)

Der Film bereist mystische Landschaften der Zentralschweiz, wo Alteingesessene, aufgewachsen in der Welt des selbstverständlich katholischen Bekenntnisses, noch sagenhafte Geschichten von den «Armen Seelen» erzählen, von selbst erlebten, rätselhaften Begegnungen mit Verstorbenen und von mysteriösen Vorfällen auf ihrer Alp.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Ein Isenthaler Älpler erzählt rätselhafte Geschichten, die er auf der Alp erlebt habe, von Tieren, die sich mysteriös verhalten hätten, vom Grissjuni, einer Armen Seele, die umgehen müsse. Der Grissjuni habe zu Lebzeiten vielen Leuten z‘leidgwärchet. Und der Dräckpätscher sei ein Geist, der sich heute noch bemerkbar mache und seinerzeit eine junge Magd im Baarnä (Futterkrippe) fast erdrückt habe. Eine Entlebucher Bäuerin berichtet, wie sie jeweils e gruusigi Angscht gehabt habe. Beim Chappeli habe sie ein geisterhaftes Wesen gesehen. Immer kurz vor Mitternacht. Das sei ein Mann gewesen, de isch so ghocket, schwarz gekleidet. Sie habe einen Kapuziner um Rat gefragt, und der habe ihr gesagt: «Hab keine Angst! Das isch e Armi Seel wo mues wandle! Die tut dir nichts zuleide. Tue öppis bätte und lauf!»
Arme Seelen sind Ahnengeister. Der Volksglaube stellt sich vor, dass der Mensch nach seinem Tod weiterlebt und über sein Erdenleben Rechen- schaft ablegen, dass ein Sünder für seine nicht bereuten Untaten büssen und an den Ort seiner Vergehen wiederkehren muss.

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Arme SeelenArme SeelenArme SeelenArme SeelenArme SeelenArme Seelen

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Land: Schweiz
Jahr: 2011
Genre: Dokumentation
Länge: 92 Minuten
Kinostart: Kein deutscher Kinostart
Regie: Edwin Beeler

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