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Nicht ganz koscher
Nicht ganz koscher
© mindjazz pictures

Nicht ganz koscher (2010)

Will der jüdische Mensch „koscher“ sein, so muss er sich nicht nur mit den Regeln des religiösen Alltags, sondern auch des richtigen Verhaltens, Denkens und Redens auseinander setzen. „Koscher“ bedeutet aus dem Hebräischen übersetzt in etwa: „als richtig geprüft“ oder „bestätigt“.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Der jüdische Mensch unterzieht sich permanent dieser Qualitätsprüfung. Was aber, wenn nicht klar ist, ob man Jüdisch ist oder nicht? Sind es die jüdischen Wurzeln, die zum koscheren Leben führen oder die Befolgung der 613 Gebote der Thora?

Die Vorfahren der Regisseurin Ruth Olshan zogen, wie viele andere Familien im letzten Jahrhundert, ihre Spuren kreuz und quer durch Europa und wechselten dabei mehrfach die Religion: jüdisch, christlich, jüdisch, christlich. Ihre Urgroßmutter trat aus Angst vor Pogromen zum Katholizismus über und flüchtet aus Litauen, die Oma lebt ihr ganzes Leben als Katholikin, die Mutter heiratet einen Juden und immigriert mit ihm nach Israel. Sie selbst wird von Ihrer Oma vor der Immigration nach Deutschland heimlich getauft, besucht den Jüdischen Kindergarten und die katholische Schule, isst bei ihrer Oma zum Shabbat „Chala“, den traditionellen Hefezopf, und singt im Advent Weihnachtslieder. Um dieses Identitätswirrwarr zu lösen, befragt sie ihre eigene Mutter, Rabbiner, Gelehrte und jüdische Familien, nach der Einhaltung der jüdischen Lebensregeln und nach der eigenen jüdischen Herkunft. Dabei blättert sie auf sehr persönliche Weise eine dunkle Zeit der europäischen Geschichte auf und steht letztlich der Frage gegenüber, ob jüdische Herkunft nach Pogromen und Weltkriegen beweisbar sein kann.

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Land: Deutschland
Jahr: 2010
Genre: Dokumentation
Länge: 92 Minuten
Kinostart: Unbekannt
Regie: Ruth Olshan
Verleih: mindjazz pictures




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