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Esperanza (2006)

Deutsche Tragikomödie: Zehn Reisende verpassen am Silvesterabend die letzte Fähre. Ein winziger alter Dampfer ist die letzte Chance ihr Ziel zu erreichen. Die ereignisreiche Überfahrt zwingt sie unverhofft, vor den anderen und vor sich selbst ihre kleinen und großen Lebenslügen zu bekennenUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 6 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Silvesterabend, fünf Uhr. Die letzte Fähre von Rostock nach Kopenhagen hat abgelegt, doch ein kleines Häuflein Reisender ist am Pier zurückgeblieben - und sie alle wollen oder müssen unbedingt vor Mitternacht am Ziel sein, jeder aus ganz eigenen Gründen. Unerwartet bietet der Smutje eines klapprigen alten Vergnügungsdampfers ihnen eine Überfahrt an – also wagen sie sich notgedrungen an Bord.

Die kleine Crew unterhält ihre Passagiere zwar unermüdlich mit Tanzmusik und erlesenen Delikatessen, doch die Lage auf der Esperanza wird zunehmend bedenklich: der Kapitän verirrt sich im suppendicken Nebel, Strom und Licht fallen aus, schließlich gerät auch der Motor ins Stocken, und der alte Dampfer dümpelt führerlos und nur von Kerzen beleuchtet über das spiegelglatte Meer. Die Fahrgäste fühlen sich wie in einem schwimmenden Limbo. Der Kapitän und seine wundersame Crew geben sich unterdessen alle Mühe mit ihrer hintersinnigen Inszenierung: es gilt schließlich, zehn Seelen zu retten...
Und tatsächlich: Erst zögernd, mit zunehmender Fahrtdauer und Furcht dann doch redseliger offenbaren die Passagiere einander ihre Lebensgeschichten, und vertrauen sich ihre verblüffenden, skurrilen und tragikomischen Lebensgeschichten an. Denn sie alle waren bisher wie an unsichtbare Ketten gelegt: durch Feigheit und falschverstandene Loyalität, durch Schüchternheit und
Selbstbetrug, durch trügerische Hoffnungen oder schlicht Missverständnisse. Mit der Wahrheit allerdings nehmen sie es weiterhin nicht allzu genau...

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Land: Deutschland
Jahr: 2006
Genre: Tragikomödie
Länge: 89 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 29.05.2008
Regie: Zsolt Bács
Darsteller: Agnieszka Migala, Konstanze Proebster, Boris Aljinovic
Verleih: Filmlichter

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