VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Maximum Risk (1996)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Ein Mann wird gejagt. Quer durch Nizza, über Treppen und Balkone, durch die engen Gassen, zu Fuß, mit dem Auto, mit dem Moped wird er von zwei finsteren Gestalten verfolgt, die ihn schließlich buchstäblich zu Tode hetzen: Nach einem schrecklichen Unfall bleibt die Leiche des Mannes über der Kühlerhaube eines Wagens liegen. Inspektor Alain Moreau wird zum Tatort gerufen - und erstarrt, als ihn sein eigenes Gesicht von der Leichenbahre anblickt.

Der Tote, ermittelt Moreau mit seinem Freund und Kollegen Sebastien, war ein Russe mit Namen Mikhail Suverov, sein Körper mit Folternarben übersät, und sein
Geburtstag und -ort stimmen mit dem Moreaus genau überein. Moreau hat nie gewußt, daß er einen Zwillingsbruder hatte, und nun bleibt ihm nur noch, ihn zu beerdigen. Unter Tränen erzählt ihm die Mutter, daß die Armut sie seinerzeit gezwungen hatte, eines der beiden Neugeborenen zur Adoption freizugeben. Ein Anwalt in Paris habe sich um alles weitere gekümmert. Moreau weiß, wenn er das Geheimnis seines Bruders lüften und herausbekommen will, was ihn in seine Geburtsstadt Nizza führte, muß er in Mikhails Haut schlüpfen und dessen Vergangenheit erkunden.

In Paris finden die beiden Cops das Büro des Anwalts in Flammen, er selbst liegt erschossen über dem Schreibtisch, und ein mysteriöser Killer greift Moreau an, dem es mit knapper Not gelingt, den Flammen zu entkommen. Immerhin weiß er nun aus den Papieren, daß sein Bruder damals von einer russischen Emigrantenfamilie adoptiert wurde, die nach New York ausgewandert ist. Ohne zu zögern macht Moreau sich auf nach Übersee, mit nichts als Mikhails Adresse und einem Namen als Spur: "Alex Bohemia".

In Little Odessa, dem Russenviertel New Yorks, hält ihn tatsächlich jeder für seinen Bruder und behandelt ihn mit dem Respekt, der einem Mitglied der russischen Mafia gebührt. Moreau erfährt, daß "Bohemia" kein Nachname, sondern ein Nachtclub ist. Dort trifft er auf Alex, eine attraktive Bardame, die ihm erst mal einen heißen Kuß und den Schlüssel zu ihrem Hotelzimmer gibt. Die Begrüßung durch den Mafia-Unterboß Ivan fällt weitaus frostiger aus: Ein paar seiner Gangster bedrohen Moreau und liefern sich mit ihm eine wilde Schießerei, als er und Alex aus dem Hotel fliehen. Wieder kommen sie mit Hilfe des exzentrischen Taxifahrers Davis nur knapp davon.

Moreau gibt sich Alex schließlich zu erkennen und erfährt dafür, daß sein Bruder kein ganz schlechter Kerl war: Mikhail, erzählt Alex, war zwar der Protegé des Mafia-Paten Dimitri, hatte aber seit einiger Zeit Geld gespart, um aus dem schmutzigen Geschäft auszusteigen. Als "Lebensversicherung" hatte er eine detaillierte Namensliste über die Geschäfte der Mafia und ihre Zusammenarbeit mit zwei korrupten FBI-Beamten angelegt. Hinter dieser Liste nun, die in einem Bankschließfach in Nizza liegt, ist Ivan, der Dimitris Führungsposition eifrig zu hintertreiben versucht, ebenso her wie die FBI-Männer
Pellman und Loomis. Als Moreau von allen Seiten in die Enge getrieben wird, beschließt er, sich direkt in die Höhle des Löwen zu begeben: In einem Dampfbad sucht er Dimitri, der ihn mit väterlicher Zuneigung begrüßt, auf und erzählt ihm vom Doppelspiel Ivans. Als Dimitri Ivan zur Rechenschaft ziehen will, dreht dieser durch, tötet den Paten und richtet mit seinen Männern ein Blutbad unter dessen Gefolgsleuten an. Im Kugelhagel flieht Moreau in die U-Bahn, wo er (diesmal von echten) Cops festgenommen wird.

Um an Mikhails Liste heranzukommen, entschließen sich die FBI-Männer zur offenen Kooperation mit Ivan: Mit Alex als Geisel holen sie Moreau aus dem Gefängnis und machen sich auf den Weg nach Nizza. Dort, vor der Bank, die Mikhails brisantes Material birgt, warten bereits die Russen mit Ivan, der Moreaus Kollegen Sebastien in seine Gewalt gebracht hat. Zwei Menschen, die ihm teuer sind, in Lebensgefahr, er selbst mit dem Rücken zur Wand - in dieser ausweglosen Situation kann Moreau nur einer helfen: sein toter Bruder Mikhail, der in seinem Schließfach in der Bank einen letzten Trumpf versteckt hat ...

FilmkritikKritik anzeigen

Nein, nein, ich habe keine Vorurteile, keine negativen Erwartungen und bin völlig unvoreingenommen, obwohl der Film Maximum Risk heißt, obwohl der Hauptdarsteller ein gewisser Belgier ist und obwohl der Regisseur den außergewöhnlich orginellen Künstlernamen Ringo Lam trägt. Aber spätestens nach zwei Minuten objektiven Abwartens sind alle guten Vorsätze dahin. Jean-Claude hechtet kreuz und quer [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 1996
Genre: Action
Länge: 100 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 23.01.1997
Regie: Ringo Lam
Darsteller: Zach Grenier, Natasha Henstridge, Jean-Claude van Damme
Verleih: Columbia TriStar




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.