Lebenszeichen- Proof of Life Es wurde noch keine Bewertung abgegeben.
Proof of LifePeter Bowman, amerikanischer Ingenieur in einem lateinamerikanischen Staat, wird entführt:für 3 Millionen Dollar Lösegeld. Seine Frau Alice versucht alles, um ihn zu befreien...Inhalt- Peter Bowman, amerikanischer Ingenieur in einem lateinamerikanischen Staat, wird entführt:für 3 Millionen Dollar Lösegeld. Seine Frau Alice versucht alles, um ihn zu befreien- obwohl Peters Arbeitgeber und die Versicherungsfirmen sie im Stich lassen. Terry Thorne, Experte für Entführungsfälle, wird zu ihrer einzigen Hoffnung. Während die beiden gemeinsam für Peters Freiheit kämpfen, und dabei die höchsten Risiken eingehen, entwickeln sie Gefühle füreinander...
Credits- Originaltitel: Proof of Life
- Kinostart: 22.03.2001
- Filmlänge: 135 Min.
- Jahr: 2000
- Genre: Drama
- Land: USA
- Verleih: Tobis Film
- Regie: Taylor Hackford
- Buch: Tony Gilroy
- Kamera: Slawomir Idziak
- Produzent: Taylor Hackford, Charles B. Mulvehill
- Darsteller: Russell Crowe, David Morse, Anthony Heald, Meg Ryan, Gottfried John, Michael Kitchen, Alun Armstrong, Pamela Reed, Margo Martindale, David Caruso, Stanley Anderson, Mario Ernesto Sanchez, Pietro Sibille, Vicky Hernandez, Norma Martinez, Diego Trujillo
Filmkritik- Es gibt viele Gründe sich „Lebenszeichen –
Proof of Life“ anzu-schauen, aber der erste ist
Russell Crowe! Allein seine Anwesenheit ist
Argument genug für einen Kinobesuch. Nach
„Insider“ und „Gla-diator“ (jeweils
Oscar-Nominiert!) mimt er nun in
„Lebenszeichen“ ei-nen Spezialisten für
Entführungen und Geiselnahmen. Dabei
gelingt ihm hervorragend die differenzierte
Darstellung eines vom Leben enttäuschten
Helden.
An seiner Seite spielt, als Ehefrau des
Entführungsopfers, Meg Ry-an. Haupsächlich
bekannt als nettes Mädchen aus diversen
Komödi-en, beeindruckt sie hier in einer
dramatischen Rolle zwischen Hoff-nung und
Verzweiflung. Zwei bessere Hauptdarsteller
hätte Regis-seur Taylor Hackford nicht finden
können.
Die Geschichte beginnt zunächst etwas zäh,
der Re-gisseur nimmt sich hier genügend Zeit
zur Einfüh-rung der Charaktere. Doch nach
der Geiselnahme steigt die Spannungskurve
fast unaufhörlich bis zum Schluss. Der
Zuschauer gerät dermaßen in den Sog der
Ge-schichte, das 135 Minuten wie im Flug
verge-hen. Vor allem die Psy-choduelle
zwischen dem Spe-zialisten und den
Geiselnehmern zerren an den Ner-ven. Im
Laufe der Zeit entwickelt sich der Film dabei
vom Drama zum Psycho- und zuletzt zum
Action-thriller.
Neben dem Regisseur und den Darstellern
verdankt der Film seine Qualität vor allem zwei
Männern: Ei-nerseits dem Kameramann
Sla-womir Idziak („Gattaca“)
und seinen phantastischen Bildern,
ande-rerseits dem Komponisten Danny
Elfmann („Sleepy Hollow“),
dessen Musik es gelingt, sowohl die
Spannung als auch die Action bis zum
Siedepunkt zu steigern. Frank Mählen
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