Historiendrama mit Indierock-Soundtrack: Marie Antoinette (KIRSTEN DUNST) wird aus politischem Kalkül ihrer Mutter als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI. verheiratet
Inhalt
Marie Antoinette (KIRSTEN DUNST) wird aus politischem Kalkül ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia (MARIANNE FAITHFULL), als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI. (JASON SCHWARTZMAN) verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jährige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen – und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten und ihr Ehemann Ludwig geht lieber auf die Jagd, als seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Gelangweilt von ihrer Ehe gibt sich Marie Antoinette pompösen Festen in einer vom Rest der Gesellschaft abgeschotteten, elitären Atmosphäre hin. Lebensfroh, vergnügungssüchtig, sorglos und verschwenderisch sind schon bald die Attribute, die der Regentin zugeschrieben werden.Pomp meets Pop: Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebären, zu entfliehen, stürzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch. Ihre Vorlieben prägen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trägt, wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide, und die ausgefallensten Schuhe. „Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen.“ – jenes berühmte Zitat wird bis heute Marie Antoinette nachgesagt. Tatsächlich zeigt sie sich ignorant und unwissend gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land. Und so gehen die Anfänge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes gänzlich unter – bis schließlich die wütende und hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt...Basierend auf der Biographie von Antonia Fraser inszenierte OSCAR®-Preisträgerin Sofia Coppola ("Virgin Suicides", "Lost in Translation") MARIE ANTOINETTE in einem Rausch von Bildern und Kostümen an Originalschauplätzen in Frankreich und mit einem modernen Soundtrack (u.a. The Strokes, Siouxsie and the Banshees, The Cure, New Order, Air). MARIE ANTOINETTE wurde am 24. Mai 2006 beim Filmfestival in Cannes uraufgeführt, wo er im Wettbewerb lief.
8martin vom 24.08.2010 Ein äußerst handlungsarmer Streifen, bei dem anscheinend nur großen Wert auf die aufwendigen Kostüme gelegt wurde. Die Darstellung der steifen Hofetikette nimmt weiten Raum ein, wobei die sich wiederholenden Anlässe eine gewisse Monotonie verbreiten. Die Anlehnung an historische Korrektheit ? hier der Vorabend der Französischen Revolution ? ist eigentlich bedeutungslos. Und wenn man es schafft, sich das höfische Treiben längere Zeit anzuschauen, wird man durch Heavy Metal wachgedröhnt. Das ist ebenso unpassend wie die gesungenen Arien akustische Schmerzen bereiten. Und wenn wirklich was passiert und der Dauphin schafft es die Ehe zu vollziehen, geht es im Stakkato-Tempo: völlige Dunkelheit ? Kirsten Dunst stöhnt kurz auf ? Geburtsschrei des Thronfolgers ? fertig. Ein Film, den die Welt nicht braucht und für den die Bezeichnung Kostümschinken noch geschmeichelt wäre. Oh Sofia, was hast du dir nur dabei gedacht!?
uganda vom 10.07.2009 Unglaublich schlechter Film. Handlung, Darsteller, Dialoge sind nicht kaum zu ertragen. Ich kann kaum glauben, dass ich mir diesen Schwachsinn bis zum Ende angesehen habe. Die Kostüme sind schick, hätte man aber auch auf einen Kleiderbügel hängen und filmen können. Ein Film den die Welt nicht braucht!!!