Märchen-Komödie: Die Figuren eines süßlichen Disneyfilms landen im modernen New York, der "Welt ohne Happy End". Mit Susan Sarandon, Amy Adams und Patrick Dempsey
Inhalt
Es war einmal... So beginnen viele Disney-Zeichentrickmärchen über bildhübsche Prinzessinnen und mutige Prinzen, die mit herzergreifenden Liedern und niedlichen sprechenden Tieren unsere Kindheit erfreuten. Doch was, wenn genau diese heile Zeichentrickwelt und ihre kitschig anmutenden Märchenfiguren aus vergangenen Zeiten durch einen bösen Zauber im New York von heute landen?
So geschieht es in VERWÜNSCHT: Die böse Königin Narissa (SUSAN SARANDON) verbannt Märchenprinzessin Giselle (AMY ADAMS), ihre ungeliebte zukünftige Schwiegertochter, am Tag ihrer Hochzeit in "die Welt ohne Happy End". Die Prinzessin im Brautkleid trifft am Times Square auf einen typischen New Yorker Scheidungsanwalt und Single: Robert (PATRICK DEMPSEY) denkt, sie sei einem Kitschroman entsprungen. Als Märchenprinz Edward (JAMES MARSDEN) in unserer Welt auftaucht, um seine Angebetete in ihr Märchenreich Andalasia zurückzuholen, ist das Chaos perfekt...
A.G.wells vom 16.11.2007 Das ist ja schon Tradition. Weihnachtszeit – Disneyzeit. So auch in diesem Jahr. Tradition ist auch das in den meisten Disneyweihnachtsfilmen, gesungen wird. So auch in diesem Film – und so fürchterlich schmalzig, dass man geneigt ist, nach den ersten [mehr] Takten das Kino zu verlassen.
Und so fängt nämlich auch die Geschichte an. Im Zeichentrick – oder wie es inzwischen heißt – computeranimiert. Böse Hexe, holde Maid. Die wartet, na auf was? Klar, auf ihren Märchenprinz. Und wer hilft ihr beim Warten? Natürlich alle sprechenden Tiere rundherum. Und der Prinz reitet schon fröhlich durch den Wald.
Unvermeidlich, sie treffen sich. Ansehen, dahinschmelzen und schon ist morgen die Hochzeit. Die Braut, fröhlich singend, macht sich auf ins Schloss um dort ihren geliebten Prinzen zu treffen. Gedacht. Denn nun tritt wie in allen Märchen die böse Hexe auf. Sie fürchtet das ihre Schwiegertochter ihren Platz als Königin will.
Deshalb wartet sie als Kräuterweiblein verkleidet auf sie und stößt sie in einen tiefen Brunnen. Der tiefe Fall endet für die hübsche Jungfrau in einem Abwasserschacht mitten in New York. Als sie den Deckel anhebt ist sie, verstört und ratlos, jetzt als Realfilm, am Times - Square.
Da steht sie jetzt die Braut Giselle (Amy Adams) in ihrem weißen Brautkleid und hält den ganzen Verkehr auf. Aber nur solange bis der Scheidungsanwalt Robert (Patrick Dempsey) sich ihrer erbarmt, zum Entzücken seiner Tochter Morgan (Rachel Covey). Aber sehr zum Missfallen seiner Verlobten Nancy (Idina Menzel).
Doch auch für dieses Problem gibt es eine Lösung. Prinz Edward (James Mardsen) beamt sich auch in die raue Realwelt und sucht seine Braut und verliebt sich in Nancy. Doch die Queen Narissa (Susan Sarandon) gibt keine Ruhe und mischt sich wieder ziemlich böse ein. Es kommt zum großen Showdown und natürlich zum Happyend. Sonst wäre es doch kein Disneyweihnachtsmärchenfilm. Oder?
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Eine Story nach einem Drehbuch das in der gesamten Filmgeschichte wildert und abschreibt. Das wäre ja noch zu ertragen, wenn, ja wenn nicht dieser fürchterliche Singsang immer wieder nerven würde. Allerdings den Kinder bis 10 Jahren wird es trotzdem gefallen. Also liebe Eltern, wenn sie doch mit ins Kino müssen. Bleibt tapfer, auch ich habe es unbeschadet überstanden.