3. Teil der Serie um die Gang von Meister-Einbrechern rund um Danny Ocean: Casino-Besitzer Willy Bank hat Reuben Tishkoff, Mitglied von Oceans Original-Elf, über's Ohr gehauen und ins Krankenhaus gebracht. Danny und seine Gang wollen Rache
Inhalt
Wenn Danny Oceans Team abrechnet, macht es Kassensturz: Jemand zahlt. Und jemand stürzt. Danny Ocean (George Clooney) und seine Jungs können sich nur einen einzigen guten Grund vorstellen, den ehrgeizigsten und riskantesten Casino-Coup aller Zeiten in Angriff zu nehmen: Sie müssen einem der Ihren beistehen. Doch diesmal brauchen sie mehr als nur Glück, um „Die Bank“ zu sprengen. Der skrupellose Casino-Besitzer Willy Bank (Al Pacino) hätte sich nie träumen lassen, dass seine Chancen denkbar schlecht stehen: Er hat nämlich Danny Oceans Freund und Mentor Reuben Tishkoff (Elliott Gould) übers Ohr gehauen – jetzt liegt der verzweifelte Reuben im Krankenhaus, sein Zustand ist kritisch. Bank hat sich allerdings verrechnet. Einen von Oceans Original-Elf hat er zwar ausgeschaltet, aber die übrigen nicht. Und die haben jetzt ein gemeinsames Ziel. Sie wollen es Bank heimzahlen – genau an jenem Abend, an dem er seinen größten Triumph feiern will: die Eröffnung seines neuen Casinos, das passenderweise „Die Bank“ heißt. Oceans Männer entwickeln eine zweigleisige Strategie. Zunächst werden sie ihn finanziell ruinieren, indem sie das Prinzip auf den Kopf stellen, dass das Casino immer gewinnt. Doch dabei geht es nur um Geld. Der K.o.-Schlag soll ihn dort treffen, wo es am meisten wehtut: Als einziger Hotelier genießt Bank den Ruf, dass jedes seiner Hotels mit den fünf Diamanten des Royal Review Board ausgezeichnet worden ist. Ein komplizierter Plan – die Durchführung ist gefährlich und praktisch unmöglich… doch wenn es um einen der Ihren geht, gibt es kein Zurück. Danny Ocean (George Clooney) und seine
Jungs können sich nur einen einzigen guten Grund vorstellen, den ehrgeizigsten
und riskantesten Casino-Bruch aller Zeiten in Angriff zu nehmen: Sie müssen
einem der Ihren beistehen. Als der skrupellose Casino-Besitzer Willy
Bank (Al Pacino) einen von Oceans Original-Elf – Reuben Tishkoff (Elliott
Gould) – übers Ohr haut, machen Danny und seine Gang ein weiteres Mal gemeinsame
Sache, um zu testen, ob sich nicht nur „die Bank“ sprengen lässt.
George Clooney und seine Bande Zum dritten Mal nun hat Clooney seine Männerclique für das lustige "Meisterdiebesbande vs. mafiöse Casinobesitzer"-Spiel zusammengetrommelt, und, positiv ausgedrückt: Der Film deckt sich vollkommen mit den durch die ersten beiden Teilen geweckten Erwartungen. Erneut ist es Regisseur Steven Soderbergh gelungen, die Story vom eigentlich unmöglichen Meister-Diebeszug stilsicher und amüsant zu inszenieren, wieder hat die versammelte hochbezahlte Schauspielerschar sichtbar Spaß an der Sache und ein weiteres Mal steht das Ganze, von der Story bis hin zur Pink-lastigen Ausstattung und den gelegentlich zum Einsatz kommenden Split-Screens in der Tradition der Gauner/Agenten-Komödien und -Krimis der 50er/60er Jahre, wobei George Clooney als Gentleman-Dieb so penetrant an Cary Grant erinnert, dass man schon fast bereit ist, an Auferstehung zu glauben. Aber, negativ ausgedrückt: Der Film deckt sich vollkommen mit den... (siehe oben). Es ist ein wenig so, als würde man drei Tage hintereinander eine Gruppe zu groß geratener Jungs beim Spielen beobachten: Am ersten Tag heißt das Spiel Räuber-und-Gendarm, am zweiten Cowboy-und-Indianer, und am dritten dann - Überraschung! - wieder Räuber-und-Gendarm. Die Variationen sind überschaubar. Insofern kommt man kaum umhin sich zu fragen, ob es bei allem Spaß dann nicht doch irgendwann langweilig wird. Noch ist es allerdings nicht so weit, und das ist nicht nur dem zweifellos vorhandenen Können von Regisseur Steven Soderbergh und den altbekannten Darstellern zu verdanken, sondern vor allem den Cast-Neuzugängen Al Pacino (als skrupelloser Casino-Besitzer)und Ellen Barkin (als dessen Assistentin). Schon im 1989 entstandenen Thriller "Sea of Love" legten die beiden eine grandiose Vorstellung hin, und hier sind sie keinesfalls schlechter. Es ist schon erstaunlich: Obwohl doch eigentlich alle "Ocean's 13"-Darsteller ihr Handwerk durchaus verstehen, ragt die Leistung dieser ´beiden dennoch hervor wie ein Leuchtturm aus holländischem Flachland. Abschließend lässt sich sagen: Auch wenn der Film Frauen jeden Alters natürlich wesentlich mehr für's Auge bietet als (hetero-)sexuellen Männern, ist er angesichts des kompletten Mangels an weiblichen Identifikationsfiguren vielleicht doch eher ein Männer-, als ein Frauenfilm. Abzunehmen ist außerdem, dass "Ocean's"-Neueinsteiger keine größeren Verständnisprobleme haben werden. Ziemlich wahrscheinlich erscheint es, dass all jene, die mit den ersten beiden Teilen nichts anfangen konnten, ihr Eintrittsgeld besser in anderes investieren. Absolut sicher ist schließlich, dass die Fans der ersten beiden Teile voll in "Ocean's 13" voll auf ihre Kosten kommen.