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The Sounds of Silents - Der Stummfilmpianist

Userwertung 10/10

The Sounds of Silents

Porträt zum 102. Geburtstag von Prof. Willy Sommerfeld, dem weltweit letzten authentischen Filmpianisten der Stummfilmära
The Sounds of Silents - Der Stummfilmpianist- Horch und Guck FilmverleihProf Willy Sommerfeld am Klavier 060204 Prof Willy Sommerfeld und Frau Doris in Potsdam Prof Willy Sommerfeld in den 40er Jahren
Inhalt
  • Willy Sommerfeld (Jahrgang 1904) weicht Ehefrau Doris seit fast 50 Jahren nicht von der Seite. Für die Kamera erzählen beide aus seinem bewegten Leben als Musiker, und Sohn Sebastian kommentiert das Leben mit diesem "Fossil"- mit wechselndem Humor.
    Sequenzen bekannter, skurriler und fast vergessener Stummfilme illustrieren Sommerfelds Lebensweg, den er im Film selbst live am Piano untermalt. Willy, wie Ihn die Fans liebevoll nennen, hat die Zarenhymne in DER LETZTE BEFEHL (Josef von Sternberg) bildsynchron parat und findet spontan die richtigen Töne für die Verführung des Bösen in METROPOLIS (Fritz Lang). Aber auch die Einübung der Ehepflichten bei DIE AUSTERNPRINZESSIN (Ernst Lubitsch) fließt ihm auf Abruf aus den Händen und einfühlsam umspielt er die Tragik des Alterns in DER LETZTE MANN (F.W. Murnau).

    Der international preisgekrönte Brecht-Interpret, Marthaler-Darsteller und Operntenor Walter Raffeiner (er sang u.a. neben Jessy Norman den Herodes in SALOME) trägt Texte von Ringelnatz vor, die Sommerfeld für den Sohn vertonte. Die Kapiteleinteilung nehmen schließlich Ulrich Gregor, der Sommerfeld in den 70ern für die Öffentlichkeit wieder entdeckte, Musik- und Filmwissenschaftler Prof. Dr. Karl Prümm sowie die Konzertveranstalter Rudolf Brünger und Juppi vor.
    Willy Sommerfelds unnachahmliche Stummfilmmusik, die den Zauber des frühen Kinos neu auferstehen lässt, entführt die Zuschauer in die wunderbare Welt der Geburtsstunde des Kintopp. Gemeinsam mit dem charismatischen Protagonisten begeben sie sich auf eine Zeitreise.
    Die Berliner Internationalen Filmfestspiele ehrten Willy Sommerfeld mit der Berlinale Kamera 2004.

Credits


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