Kommentar vom 02.02.2010Die Story mag vielleicht nichts überragend Neues sein, aber sie ist gut erzählt. Die optischen Eindrücke und der Soundtrack sind einfach toll.
Wer diesen Film als flach, langweilig und kitschig bezeichnet hat die Botschaft in meinen Augen nicht verstanden.
Wir leben in einer Welt, in der aus Profitgier Prinzipien über den Haufen geworfen und Kriege geführt werden. Dieser Film kritisiert das, finde ich, sehr gut.
Zudem kann man in diese fantastische Welt einfach eintauchen und alles andere vergessen. Ich wollte danach nicht mehr aufwachen.
Avatar ist einfach ein Erlebnis!
filmfuzzy vom 17.12.2009?Avatar ? Aufbruch nach Pandora?
Das ist der erste Film von James Cameron seit ?Titanic? (1997). Der Oscar®-gekrönte Regisseur,, hatte die Idee zu diesem Film bereits vor 15 Jahren, doch die technischen Mittel, sie auch realisieren zu können, gab es damals noch nicht. Doch 2005 war es soweit, um sich an dieses Projekt zu wagen. Nach vierjähriger Produktionszeit bieten nun ein real mit Schauspielern gedrehter Film voller Action und eine neue Generation von Spezialeffekten ein großartiges Erlebnis.
Wir sehen diese außerirdische Welt durch die Augen von Jake Sully (Sam Worthington), einem ehemaligen Marine, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Sein Körper mag gebrochen sein, doch im Herzen ist Jake noch immer ein Marine. So wird Jake rekrutiert, zu einem Lichtjahre entfernten Außenposten menschlicher Zivilisation zu reisen ? nach Pandora, einem Mond, auf dem Großkonzerne ein seltenes Mineral fördern, das die Energiekrise auf der Erde lösen könnte.
Weil die Atmosphäre Pandoras giftig ist, hat man dort das Avatar-Programm ins Leben gerufen. Dies ermöglicht, das Bewusstsein menschlicher ?Steuermänner? an einen Avatar zu binden, einen ferngesteuerten biologischen Körper, der bei den tödlichen atmosphärischen Gegebenheiten überleben kann. Diese Avatare sind gentechnisch entwickelte Hybride, die menschliche DNS und die DNS der Ureinwohner von Pandora, der Na?vi, in sich tragen. In der Hülle seines Avatars wiedergeboren, kann Jake wieder laufen.
Sein Auftrag erfordert es, die Na?vi zu infiltrieren, denn sie sind ein Haupthindernis bei der Förderung des wertvollen Erzes. Als aber eine Na?vi Frau mit dem Namen Neytiri
(Zoe Saldana) Jakes Leben rettet, verändert das alles. Jake wird von ihrem Stamm aufgenommen, lernt nach vielen Prüfungen und Abenteuern, einer von ihnen zu werden. Während sich die Beziehung zwischen Jake und seiner anfangs unwilligen Lehrerin Neytiri vertieft, lernt Jake, die Lebensweise der Na?vi zu respektieren und nimmt schließlich einen Platz in ihrer Mitte ein. Bald wird er mit der letzten ultimativen Prüfung konfrontiert werden, wenn er die Na?vi in eine epische Schlacht führt, die das Schicksal einer ganzen Welt entscheiden wird.
Sehr viel Fantasie und eine Geschichte die trotz ihrer Komplexität gut nachzuempfinden ist. Eine wundervolle Welt des Planeten Pandora. Mit exotischen Tieren, sechsbeinigen Pferden und eine Welt phosphoreszierender Gewächse. Das Ganze in ästhetische Bilder gefasst. Eine wirkliche Pionierleistung und der endgültige Durchbruch für das 3D-Kino.
?Ich wollte ein bekanntes Abenteuer in einer unbekannten Umgebung erzählen?, erklärt Cameron, ?und ich wählte die klassische Geschichte eines Neulings in einem
fremden Land und in einer fremden Kultur auf einem außerirdischen Planeten. Im Grunde hat die Geschichte einen klassischen Aufbau, aber wir haben einige
Überraschungen und Wendungen für den Zuschauer in der Hinterhand. Ich habe immer von einem Film wie diesem geträumt, seit ich ein Kind war und Schundcomics
las oder im Matheunterricht hinter meinem aufgeschlagenen Lehrbuch Kreaturen und Aliens zeichnete. Ich träumte von einer anderen Welt, voller großer Gefahren und
voller Schönheit. Mit AVATAR ? AUFBRUCH NACH PANDORA hatte ich jetzt endlich die Möglichkeit so eine Geschichte zu erzählen.?
Ein Science-Fiction Märchen aus einem Guss. Leider mit einem Showdown, in dem es nicht ohne Krieg und Gewalt geht. Aber mit einem versöhnlichen Ende.
165 Minuten ? ein Film der neue Maßstäbe setzt.
Ab 17. Dezember im KINO.