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Valentinstag

Userwertung 8/10

Valentine's Day

Romantische Episoden-Komödie von "Pretty Woman"-Regisseur Gary Marshall, bestehend aus fünf lose miteinander verbundene Geschichten, die alle an einem Valentinstag (14. RückgängigFebruar) in L.A. spielen
BRADLEY COOPER und JULIA ROBERTS in Valentinstag 2009 Warner Bros EntJENNIFER GARNER und ASHTON KUTCHER in Valentinstag 2009 Warner Bros EntJENNIFER GARNER und JESSICA BIEL in Valentinstag 2009 Warner Bros EntQueen Latifah und Anne Hathaway in Valentinstag 2009 Warner Bros EntJENNIFER GARNER und JESSICA BIEL in Valentinstag 2010 Warner Bros EntBRADLEY COOPER in Valentinstag 2010 Warner Bros Ent
Inhalt
Filmkritik
  • Allzu gerne übernimmt man hierzulande manchen Brauch aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten – und manch einer davon erfreut sich dann alsbald auch hier großer Beliebtheit und wird allseits zelebriert. Das Fest der Verliebten, der Valentinstag, ist solch einer: Es wird sich gegenseitig beschenkt, neue Liebesschwüre werden gesprochen und alte erneuert. Aber nicht für jeden beherbergt dieses Datum etwas, um in romantischen Taumel zu verfallen. Bei derzeit ungefähr 14 Millionen Etappen-Singles in unserem Ländchen wird es auch manch einen geben, der an diesem Tag Gott Amor lieber im Keller einschließen würde, als in den nächsten Blumenladen zu rennen und einen fetten Strauß rote Rosen zu kaufen.

    Tatsächlich soll sogar im verkitschten Amerika so etwas vorkommen. Dem Land, indem stets alle verliebt sind und das höchste Ideal und Ausdruck der Liebe der Gang vor den Traualtar darstellt. Der diesjährige Beitrag aus Hollywood zu diesem amourösen Tag ist das wenig originell betitelte Werk "Valentinstag". Auf den ersten Blick ein munterer Episodenfilm, der die Plattitüden der Liebe in all ihren Facetten sowie Höhen und Niederungen beleuchten will. Und damit auch jedes Liebesstelldichein mit bekannten Gesichtern in Verbindung gebracht werden kann, wurden eine ganze Reihe Stars für diesen Film rekrutiert: Jessica Alba, Jessica Biel, Anne Hathaway, Julia Roberts, Jennifer Garner, Ashton Kutcher, Eric Dane, Patrick Depsey und Jamie Foxx – nur um einige zu nennen.

    Allen gemeinsam ist, dass sie in irgendwelche Liebesverstrickungen verwickelt sind. Und die Liebe hat bekanntermaßen viele Gesichter oder lässt sich zumindest gut als Reise beschreiben, bei der es mitunter ungewiss ist, an welchen Ort man am Ende gelangen wird. "Valentinstag" variiert das Thema ein wenig: nicht allein und ausschließlich steht die Liebe zwischen Mann und Frau im Mittelpunkt: Seit das jahrzehntelang überaus prüde und puritanische Hollywood-Kino das Gay-Thema für sich entdeckt hat, dürfen nun auch Homosexuelle ganz selbstverständlich lieben und leiden. Und natürlich gibt es noch die reine mütterliche Liebe, die ebenso anzurühren vermag oder diejenige zwischen zwei Menschen, die seit über einem halben Jahrhundert verheiratet sind und sich noch immer wie am ersten Tag zugetan sind.

    Ganz ohne Zwistigkeiten und Herzschmerz-Anwandlungen geht es selbstverständlich nicht ab. Manch eine Liebe entpuppt sich nicht als das, was einer der beiden in ihr gesehen hat; andere wollen vom Partner mehr, als der bereit ist zu geben; was manch einer vorschnell Beziehung nannte, ist für den anderen vielleicht nicht mehr als eine romantische Episode. Das übliche Durcheinander der Gefühle möchte man meinen. Mittelpunkt dieses emsig rotierenden Liebeskarussells ist ein Blumenladen; überaus passend, da an diesem Tag wohl nichts öfter verschenkt wird, als Blumen. Hier kreuzen sich viele der Erzählstränge oder begegnen sich die Figuren, die über ein zwei Ecken alle miteinander etwas zu tun haben; alles ist irgendwie mit allem verwoben und das trägt weitaus mehr zur allgemeinen Verwirrung, als zur Unterhaltung bei.

    Wartet man auf wirklich Neues oder besonders originelle Wendungen, könnten die durchaus spürbaren und satten zwei Stunden sich als vergebene Zeit erweisen. Zwar gelingt es dem Film ansatzweise nicht alle Storylines von Beginn an plakativ vorhersehbar wirken zu lassen, doch schlussendlich fügt sich alles, wie es sich eben fügen muss und beschert damit kaum Überraschungen. Es finden sich die, welche füreinander bestimmt sind und all die, welche anderen Schmerz zugefügt haben, bekommen ihre (gerechte) Strafe. Und selbst die Einsamen, die der Liebe als romatischem Ideal abgeschworen hatten und so gar nichts mit diesem Tag anzufangen wussten, finden ihr passendes Pendant – wenn das nicht wundervoll rührselig und eindimensional verkitscht ist?!

    Fazit: Der Romantikquirl aus Übersee hat wieder zugeschlagen und beschert ein klebriges amouröses Potpourri, das mit einem Haufen Stars inklusive der großen Dame Shirley McLaine aufwartet und das Thema Liebe in vielen Facetten und noch mehr splittrigen Episoden auswalzt. Die Fülle der Schicksale lässt den Film aber insgesamt überladen wirken und das begrenzte Spektrum an Variationen im Grundthema sowie die, für eine Romantik-Comedy überbordende Länge, obendrein auch langatmig.

    Dimitrios Athanassiou





Userkommentare
jule vom 28.01.2010
"Cop Out", Verleih Warner Bros., hat derzeit den Starttermin am 04.03.; "Gesetz der Straße", Verleih Kinowelt, wurde auf den 25.03. verschoben. Kinostarttermine ändern sich ziemlich häufig und aus unterschiedlichsten Gründen. Es können z.B. "technische Sachzwänge" verantwortlich sein, etwa wenn die Synchronversion oder die Filmkopien nicht schnell genug fertig werden. Daneben können auch wirtschaftliche Erwägungen die Verleiher zum Verschieben des Starttermins bewegen, etwa wenn parallel ein ähnlicher Blockbuster anlaufen soll, oder wenn ein Film in den USA oder bei ersten Test-Screenings in Deutschland besonders gut/besonders schlecht angekommen ist. Tendentiell werden Filme, die gut ankommen, eher vorverlegt, Filme die schlecht ankommen eher nach hinten geschoben. Und schließlich können auch Einladungen zu Festivals (z.B.Berlinale) dazu führen, dass die Verleiher den Film ein paar Wochen früher oder später in die Kinos bringen. Gelegentlich werden Filme auch umbenannt, oder komplett aus dem Programm genommen und nur auf DVD rausgebracht. Was nun genau die Verleiher von "Cop Out" und "Das Gesetz der Straße" dazu bewogen hat, den Starttermin zu verschieben, kann ich leider nicht sagen.
Lauer vom 27.01.2010
Guten Tag
Können Sie mir sagen wann der Film Cop Out (Komödie)bei uns in Deutschland in die Kinos kommt, denn auf manchen Filmseiten steht der 4.März.2010 auf anderen der 8.April.2010.Sollte der Film verschoben worden sein können Sie mir sagen warum der Film dann nicht mehr am 4.März.2010 kommt.Diese Frage bezieht sich auch auf Gesetz der Straße Brocklyn Finset zuerst hieß es am 25.03. jetzt habe ich auf mehreren Seiten 15.04 gelesen, was stimmt nun und wenn ja warum wurde der Termin verschoben kennen Sie die Gründe oder können Sie mir sagen wer der deutsche Filmverleiher zu den genannten Filmen ist.
Vielen Dank für Ihre Antwort


Valentinstag 2010 Warner Bros Ent
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