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Gefährten

Userwertung 6/10

War Horse

Verfilmung von Michael Morpurgos Roman "Schicksalsgefährten": England im ersten Weltkrieg. Der Bauernjunge Albert wird von seinem Pferd Joey getrennt - es landet bei der Armee und schließlich in Europa. Doch Joey will unbedingt zurück auf seinen Hof in England...
War Horse Walt Disney Studios Motion Pictures GermanyWar Horse - Albert Jeremy Irvine und sein Pferd Joey DreamWorks II Distribution Co LLC All Rights ReservedGefährten - Albert Jeremy Irvine und sein Pferd Joey DreamWorks II Distribution Co LLC All Rights ReservedGefährten - Regisseur Steven Spielberg mit Hauptdarsteller Jeremy Irvine am Set DreamWorks II Distribution Co LLC All Rights ReservedGefährten - Albert Jeremy Irvine rechts und sein Vater Peter Mullan mit Pferd Joey DreamWorks II Distribution Co LLC All Rights ReservedGefährten - Albert Jeremy Irvine und sein Pferd Joey DreamWorks II Distribution Co LLC All Rights Reserved
Inhalt
  • Kurz vor dem Ersten Weltkrieg ersteht eine britische Bauernfamilie bei einer Auktion einen feurigen Hengst, ohne tatsächlich das Geld für den Kauf zu besitzen. Dieses Pferd namens Joey scheint nur ein Verlust zu sein und ein steter Quell für Streitereien zwischen Ted und Rosie Narracott (Peter Mullan und Emily Watson). Aber ihr Sohn Albert (Jeremy Irvine) ist entschlossen, das Pferd zu zähmen und zu trainieren, um aus Joeys verheißungsvollen Talenten möglichst viel herauszuholen. Schnell werden die zwei unzertrennlich. Bei Kriegsausbruch aber werden sie auseinandergerissen: Joey wird an einen britischen Kavallerieoffizier verkauft und muss an die Front.

    Damit beginnt für Joey ein verschlungener Weg durch Freud und Leid, durch Not und Wunder. Aus dem einfachen Pferd wird schließlich ein wahrer Held, der mit seiner Unschuld und bedingungslosen Hingabe an seine Freunde alle Menschen beeindruckt, egal auf welcher Seite des Krieges sie stehen. Joey zieht Ambulanzkutschen über die Schlachtfelder, hilft deutschen Soldaten auf der Flucht, beflügelt die Fantasie eines französischen Mädchens und schleppt riesige Kanonen auf Berge.

    Während Joey sich in dem unwirtlichen Niemandsland zwischen britischem und deutschem Gebiet befindet, erreicht auch Albert die Schützengräben. Und obwohl von dort aus kein Weg mehr zurückzuführen scheint, ergibt sich plötzlich eine Chance auf Frieden – wenigstens für einen Moment lang...
Awards, Auszeichnungen und Preise
  • Oscar 2012
    Nominierungen: Bester Film, Bestes Szenenbild - Rick Carter, Lee Sandales, Beste Kamera (Janusz Kaminski), Beste Filmmusik (John Williams), Bester Ton - Gary Rydstrom, Andy Nelson, Tom Johnson , Stuart Wilson, Bester Tonschnitt - Richard Hymns, Gary Rydstrom






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Userkommentare
8martin vom 17.02.2012
Spielberg ist ein wirklich guter Geschichtenerzähler. Hier verwendet er ein Jugendbuch als Vorlage und macht daraus ein Märchen-Drama. Er schildert es in beeindruckenden oft großformatigen Bildern, die von der Musik von John Williams beherrscht werden, der hier wohl wegen des Themas viel Blech zum Einsatz bringt. Unter den Darstellern finden wir große Namen wie Peter Mullan, Emily Watson oder Niels Arestrup, aber auch Newcomer wie Titelheld Jeremy Irvine. Die Szenen auf dem heimischen Hof sind mit stereotypischen, holzschnittartig gestalteten Figuren runtergedreht und bleiben inhaltlich an der Oberfläche. Das hat man doch schon x-mal so gesehen. Die dunklen Kriegsszenen dagegen wummern akustisch ganz schön durch, sind aber zu lang geraten. Mal ganz abgesehen von den unglaublichen Szenen an der Front z.B., wo es auf Befehl Drahtscheren regnet (überraschende Komik!), schaut die Innenausstattung oft aus wie direkt aus der Werbung bzw. wie im Märchen.
Man bleibt von dem Spektakel nicht völlig ungerührt, von der Dramatik ist man eher erschreckt und wird akustisch erschlagen. Auch wenn man von Anfang an, den glücklichen Ausgang erahnt, bleibt ein ungutes Gefühl zurück. Schrecklich schön aber unangenehm.

filmfuzzy vom 13.02.2012
?Gefährten? (War Horse)
Es ist schon einige Zeit her, das Steven Spielberg Regie in einem Spielfilm geführt hat ? (Ausnahme ?Tim und Struppi? Animation in 3D.) In den letzten Jahren war er mehr als Produzent tätig (ca.40 Filme). Doch diesen Film wollte er unbedingt wieder einmal selbst gestalten. Und es wurde ein klassischer Spielberg.
Die packende Geschichte des Farmerssohns Albert und seines geliebten Wallachs Joey spitzt sich dramatisch zu, als der Erste Weltkrieg ausbricht: Alberts Vater verkauft Joey an die britische Kavallerie, als Schlachtross wird er an die Front geschickt. Damit beginnt seine außergewöhnliche Reise vor dem Hintergrund eines grausamen Krieges.
Trotz aller Gräuel, denen Joey auf seiner Odyssee begegnet, inspiriert er die Menschen, die seinen Weg kreuzen, und verändert ihr Leben. Albert kann seinen treuen Gefährten nicht vergessen und meldet sich freiwillig zum Kriegsdienst. Auf Frankreichs Schlachtfeldern, wo britische und deutsche Soldaten aufeinandertreffen, hat Albert nur ein Ziel vor Augen: Joey wiederzufinden und mit ihm nach Hause zurückzukehren.
Michael Morpurgos Roman ?Schicksalsgefährten? (Originaltitel: ?War Horse?) wurde 1982 veröffentlicht und avancierte schnell zu einem modernen Klassiker über Freundschaft und Loyalität, der Jugendliche und Erwachsene auf der ganzen Welt gleichermaßen begeistert. Das Buch wurde für die Bühne adaptiert und feiert auch als Theaterstück von London bis New York triumphale Erfolge.
Hier lernte auch Steven Spielberg die Helden Joey und Albert kennen, und ihre bewegende Geschichte ließ ihn nicht mehr los. ?Sie hat mich absolut fasziniert, ich war einfach hin und weg?, erinnert sich der Regisseur. ?Ich finde, es ist eine sehr ehrliche Story, ich habe sie als einen Film für Familien gesehen, über die Reise eines Jungen und eines Pferdes, die sich einmal sehr nahe waren, aber durch das Schicksal auseinandergerissen werden.
Ich hoffe, dass diese Geschichte Menschen durch das gemeinsame Erleben zusammenbringen wird. Ihre Botschaft kann man in jedem Land nachfühlen.? So wie in den meisten von Spielbergs Filmen steht auch hier neben dem großen Abenteuer und atemberaubenden Bildern eine bewegende, zutiefst menschliche Geschichte im Mittelpunkt. ?Im Kern geht es um Glauben, Hoffnung und Treue ? die hingebungsvolle Loyalität eines Jungen zu seinem Pferd und umgekehrt?, sagt der Regisseur.
Allerdings hat Steven Spielberg in Sachen Rührung wohl ein bisschen viel hineingepackt. Das ist schon sehr taschentuchlastig.
Der Film wurde von Steven Spielberg und Kathleen Kennedy produziert, in den Hauptrollen spielen Emily Watson, David Thewlis, Peter Mullan, Niels Arestrup, Tom Hiddleston, Jeremy Irvine, Benedict Cumberbatch, Toby Kebbell sowie der deutsche Schauspieler David Kross.
140 Minuten ? episch breit erzählte Geschichte über eine Pferdeliebe.




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