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Charlie Sheen
Charlie Sheen
© BANG Showbiz

Sheen mahnt Stripclub ab

"Wir dachten, dass es lustig wäre..."

Charlie Sheen hat seinen Anwalt auf einen Stripclub angesetzt, der ein VIP-Zimmer zu Ehren des Schauspielers benannt hat

Das New Yorker Nachtlokal Cheetah bietet für 250 US-Dollar den "Charlie Sheen Room" an, in dem Kunden - umgeben von Fotos des 46jährigen Schauspielers - Sushi von spärlich bekleideten Strippern speisen dürfen. Dem ehemaligen "Two and a Half Men"-Darsteller, der in der Vergangenheit mit Drogen-, Alkohol- und Sexskandalen für Schlagzeilen sorgte, stößt diese Ehre jedoch sauer auf, weshalb er nun seinen Anwalt eingeschaltet und ein Unterlassungsschreiben herausgeschickt hat. Laut der 'New York Post' ist Sheen nämlich davon überzeugt, dass die Verwendung seines Namens in diesem Zusammenhang seinem Ruf schaden könnte. Sam Zherka, Präsident des Konzerns, zu dem Cheetahs gehört, verrät der Zeitung: "Wir dachten, dass es lustig wäre, das Zimmer nach ihm zu benennen. Es ist ein Zimmer, in dem man Sushi essen kann, das auf Klarsichtfolie auf dem Körper unserer Unterhaltungskünstlerinnen serviert wird. Hier wird kein Crack genommen." Dass Sheen nun sogar damit droht, den Club auf Millionen zu verklagen, sollte er den VIP-Raum nicht umbenennen, erstaunt Zherka deshalb. "Wie könnte Sushi Charlie Sheens Ruf schaden?", wundert er sich. "Wir dachten, dass es seinen Ruf wiederherstellen und sogar bessern würde, wenn wir ihm ein Zimmer widmen würden, in dem man dinieren kann. Er hätte uns anrufen und sich bedanken sollen." Der Aufforderung von Sheens Anwalt ist Cheetahs trotzdem nachgekommen und hat dementsprechend jegliche Verbindungen zu dem Hollywood-Star gekappt. "Wir haben seinen Namen entfernt, er hat uns sowieso nicht viel Geld eingebracht", lautet Zherkas Fazit.
Sheens Anwalt Marty Singer bestätigt den Bericht und führt aus: "Wir haben ihnen ein Unterlassungsschreiben geschickt und sie haben sich ihm gefügt. Diese Sache hat nichts mit Sheens Ruf zu tun. Man kann nicht einfach ohne Erlaubnis den Namen eines Promis benutzen, um ein Geschäft voranzutreiben. Sie hatten kein Recht, seinen Namen zu verwenden."





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