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Alice im Wunderland
Alice im Wunderland
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

"Alice im Wunderland"

Entstehung einer computeranimierten 3D-Welt:

Tim Burtons "Alice im Wunderland" entführt in eine - typisch Burton'sche - computeranimierte 3D-Welt. Aber wie ensteht eine solche Welt? Und wie kommen eigentlich die Schauspieler in die Szenerie? Eine kleine Einführung:

GARTEN PROGRESSION


1/3 Mia Wasikowska wurde in ihrer Rolle als Alice fast ausschließlich in einem Greenscreen-Studio gefilmt. Die Markierungen an der Wand hinter ihr erlauben es den Animateuren von Imageworks im Nachhinein die Tiefe und die Platzierung ihrer Umgebung zu errechnen. So ist es ihnen auch möglich, Kamerabewegungen in der computeranimierten Welt wiederherzustellen.






2/3 In diesem Bild erschaffen die Animateure die computeranimierte Welt des überdimensionalen Gartens, also den Ort, an dem Alice zum ersten Mal im Unterland auftaucht. Zu diesem Zeitpunkt ist sie in der Geschichte gerade mal 60 Zentimeter groß, so dass die Pflanzen und die Gartenmauer sie winzig erscheinen lassen.







3/3 Die Oberflächenstruktur und das Licht werden zu den letzten Aufnahmen hinzugefügt, in denen der Garten zum Leben erwacht. Das Laub wird durch einen Lufthauch leicht bewegt und die Gesichter der Pflanzen hinter Alice lassen erkennen, dass dies kein normaler englischer Garten ist.








SPRECHENDE BLUMEN PROGRESSION


1/3 Um die sprechenden Blumen zu entwerfen, fertigt ein Konzeptzeichner zunächst eine Skizze auf Basis des Drehbuchs an. Seine Illustration der Umgebung und Stimmung helfen dem Regisseur, sich vorzustellen, wie er eine Szene filmisch umsetzen kann.








2/3 Imageworks Künstler erstellen computergenerierte Bilder der Blumen sowie der umliegenden Umgebung. In diesem Schritt haben die Elemente zwar eine geringe Auflösung, beinhalten aber dennoch alle notwendigen Details, damit Animatoren an der Szene arbeiten können.








3/3 Das fertige, hochaufgelöste Bild mit allen Strukturen und voller Beleuchtung erweckt die Szene zum Leben. Ein farbiger Himmel und die Wolkenbewegung lassen alles realistisch wirken. Die Blumen wedeln mit ihren Blütenblättern als wären es Arme und Hände.






GRINSEKATZE PROGRESSION


1/4 Das Bild des ersten Treffens zwischen Alice und der Grinsekatze, die ihr von ihrem Ast aus zugrinst, beginnt mit einer Storyboard-Skizze, bestehend aus einer Montage niedrig-auflösender Bilder der Figur.










2/4 Um die Szene zu animieren, wird die Figur in eine niedrig-auflösende Umgebung eingebettet. Das erleichtert den Imageworks Animatoren, die Grinsekatze mit kleinen Datenmengen und wenig Aufwand roh darzustellen.









3/4 Die größte Herausforderung liegt darin, eine möglichst realistisch aussehende Katze zu erschaffen, die das typisch übertriebene, breite Grinsen aufsetzen kann. In diesem Schritt wird zudem ein weiteres, sehr wichtiges Element hinzugefügt: das Fell. Dabei müssen die Animatoren beachten, dass sich jedes Haar genau so verhält, wie es sollte, wenn die Katze es sich auf dem Ast gemütlich macht.







4/4 Zuletzt vervollständigen finale Lichteffekte, eine hoch-auflösende Umgebung hinter der Katze, die Pflanzenwelt und nicht zuletzt die Atmosphäre für die visuellen Effekte das Bild.












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