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Sully mit Tom Hanks und Regisseur Clint Eastwood
Sully mit Tom Hanks und Regisseur Clint Eastwood
© Warner Bros.

Stehende Ovationen für Clint Eastwood und Tom Hanks

"Sully" beim Telluride Film Festival

Bei den Academy Awards im Februar könnte es ein Wiedersehen mit Clint Eastwood und Tom Hanks geben. Ihr Drama "Sully" ist genau der Stoff, aus dem "Oscar"-Preisübergaben geschmiedet werden - eine wahre Geschichte, inszeniert und gespielt auf höchstem Niveau. Die Stehenden Ovationen, welche die Warner Brothers-Produktion vorgestern auf dem Telluride Film Festival im US-Bundesstaat Colorado erhielt, dürften schon mal ein gutes Omen sein.

Das Interesse an Eastwood's neuestem Streifen war so groß, dass zusätzliche Klappsitze in das Palm Theatre - mit 650 Plätzen ohnehin schon das größte Lichtspielhaus des Festivals - gebracht werden mussten. Schon vor der Vorführung erhoben sich die Zuschauer für den Regisseur, den Hauptdarsteller und dessen Kollegen Laura Linney und Aaron Eckhart. Dies wiederholte sich, nachdem der Film geendet hatte.

"Sully" erzählt die Vorkommnisse des 15. Januars 2009, als die erfahrenen US Airways-Piloten Chesley "Sully" Sullenberger und Jeffery Skiles das gerade vom LaGuardia Airport in New York City gestartetes Passagierflugzeug im Hudson River notlanden mussten, nachdem die Maschine in einen Gänseschwarm geraten war. Wie durch ein Wunder gelang die Landung, ohne dass einer der 155 Passagiere zu Schaden kam.

Eastwood und Drehbuchautor Todd Komarnicki ("Verführung einer Fremden") konzentrieren ihre Handlung auf die nachfolgenden Untersuchungen des National Transportation Safety Board, der Nationalen Behörde für Transportsicherheit, die dem Kapitän unterstellte, unüberlegt und überhastet reagiert und damit das Leben der Passagiere und seiner Crew fahrlässig gefährdet zu haben.

"Sully" wird am 9. September in die US-Kinos kommen und ist für die hiesigen Filmtheater für den 1. Dezember avisiert.

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