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Die Schöne und das Biest - Dan Stevens und Emma Watson
Die Schöne und das Biest - Dan Stevens und Emma Watson
© Disney

Kinocharts USA (17 . - 19.3.): "Rekorde schreibt die Zeit..."

"Beauty and the Beast" mit märchenhaftem März-Rekord

Der Disney-Realfilm-Remake-Express hat mit diesem Wochenende richtig Fahrt aufgenommen. Mit einem nicht erwarteten gigantischen Premierenwochenende von 170 Millionen Dollar hat "Beauty and the Beast" den Startrekord für den Monat März aufgestellt und die Top Twelve zu grandiosen 250 Millionen Dollar hoch getrieben. Vor einem Jahr hatten die umsatzstärksten zwölf Produktionen mit "Zootopia" in dessen dritter Woche mit 37 Millionen Dollar an der Spitze gerade mal 118 Millionen Dollar generiert.

Gold
Damit hatten selbst die Optimisten nicht gerechnet: Die 170 Millionen Dollar von "Beauty and the Beast" zum Einstand sind ein Sommerstartergebnis im Frühling. Der März-Rekord des vergangenen Jahres von "Batman v Superman: Dawn of Justice" mit 166 Millionen Dollar ist schon wieder kassiert. Und das Ergebnis ist auch das siebtstärkste Premierenergebnis aller Zeiten hinter "Iron Man 3" und dessen 174 Millionen Dollar und vor "Harry Potter and the Deathly Hallows 2" - ein weiterer Film mit Emma "Belle" Watson - und dessen 169 Millionen Dollar.

Die 160 Millionen Dollar teure Walt Disney-Produktion hat damit nach drei Tagen bereits wieder ihre reinen Produktionskosten drin. Der Rekord in den massiven 4210 Lichtspielhäusern - damit löste das Musical "Logan" als meistgezeigten Streifen Nordamerikas ab - hatte sich bereits Donnerstag angekündigt, als die Vorpremieren exorbitante 16 Millionen Dollar eingebracht hatten.

Silber
Tabellenführer "Kong: Skull Island", dem vor einer Woche 61 Millionen Dollar und damit nicht mal die Hälfte des "Beauty and the Beast"-Umsatzes zur Spitze gereicht hatten, hatte keine Chance gegen den Neuling und wurde mit 28 Millionen Dollar auf den zweiten Platz verdrängt. Der Besucherstrom für den Fantasy-Film verebbte damit um satte 52 Prozent. Immerhin ließen die Kinobesitzer alles so, wie es ist, und spielten die Warner Brothers-Produktion unverändert in 3846 Filmtheatern. Insgesamt steht das 185 Millionen Dollar teure Brie Larson-Werk bei 110 Millionen Dollar.

Bronze
Um ebenfalls einen Platz ging es für "Logan" runter. Dieser Fantasy-Film büßte mit minus 54 Prozent am dritten Wochenende auch ordentlich im Kinokartenverkauf ein und erreichte 17 Millionen Dollar. 384 Spielorte haben den Hugh Jackman-Streifen aus dem Programm genommen, so dass er nun noch in 3687 Kinos zu sehen ist. Die 97 Millionen Dollar teure 20th Century Fox-Produktion befindet sich mit 184 Millionen Dollar klar auf Erfolgskurs.

Die Neuen
"Beauty and the Beast" hatte das Feld in Sachen Neuheiten eigentlich für sich. Am Rande und auf ein ganz anderes Zuschauersegment abzielend brachte der noch recht frische Verleiher BH Tilt den Horrorfilm "The Belko Experiment" in 1341 Kinos. Der Streifen mit John Gallagher Jr., zu dem der "Guardians of the Galaxy"-Drehbuchautor James Gunn das Skript geschrieben hat, kostete 5 Millionen Dollar. Mit mäßigen 4 Millionen Dollar debutierte "The Belko Experiment" als Siebter.

Auf den Plätzen
Vierter wurde der Horrorfilm "Get Out" von Jordan Peele (4. Woche / bisher insgesamt 133 Millionen Dollar); Fünfter wurde das Drama "The Shack" mit Octavia Spencer (3. Woche / 42 Mio.); Sechster wurde "The LEGO Batman Movie" (6. Woche / 167 Mio.); Achter wurde "Hidden Figures" (13. Woche / 165 Mio.); Neunter wurde "John Wick: Chapter Two" (6. Woche / 90 Mio.) und Zehnter schließlich das Drama "Before I Fall" mit Zoey Deutch (3. Woche / 11 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Oscar oder nicht, "La La Land" hat in jetzt 15 Wochen die Besucher begeistert und kommt auf ein Einspiel von stattlichen 150 Millionen Dollar. Für Summit Entertainment ein toller Erfolg, denn das Emma Stone-Musical hat ein Budget in Höhe von bloß 30 Millionen Dollar Budget besessen.

Ebenfalls erfolgreich - und das trotz miserabler Kritiken - ist "Fifty Shades Darker", der am 6. Wochenende die Charts verlassen muss. Die 55 Millionen Dollar teure Universal Pictures-Produktion hat 114 Millionen Dollar umgesetzt. Das Dakota Johnson-Drama liegt damit allerdings deutlich hinter dem Vorgänger, der sich vor zwei Jahren mit 166 Millionen Dollar aus den Kinosälen verabschiedete.



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