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Stephen King's Es
Stephen King's Es
© Warner Bros.

Kinocharts USA (9. - 11.9.): "Es" ist ein Monster

75 Prozent aller Tickets für Stephen King-Verfilmung

Es ist vollbracht, und "Es" hat es vollbracht. Die mageren Zeiten für die nordamerikanischen Kinos sind vorbei. Obwohl wegen des Hurricanes Irma etwa 170 Kinos im US-Bundesstaat Florida geschlossen waren und somit etwa 6 Prozent weniger Umsatz erzielt werden konnten, schafft es "It", mit Rekordzahlen aufzuwarten und ist am Wochenende für 75 Prozent der gesamten Kartenverkäufe verantwortlich gewesen. Dank des grandiosen Starts der Stephen King-Verfilmung konnten die Top Twelve-Streifen 149 Millionen Dollar verbuchen, ein ganzes Stück mehr als am Vorjahreswochenende, als mit Neustart "Sully" mit Tom Hanks und 35 Millionen Dollar die Top Twelve bloß 84 Millionen Dollar einnehmen konnten.

Gold
Die Rekorde begannen schon, bevor die erste Eintrittskarte gekauft worden war. Mit 4103 Kinos startete "It" so breit, wie noch kein mit "R - Restricted" - Jugendliche unter 17 Jahren dürfen nur in Erwachsenenbegleitung in die Säle - belegtes Werk zuvor. Bisher hielt "Logan" mit 4071 Einsätzen diesen Rekord. Damit war "It" der meistgespielte Streifen Nordamerikas und löste "The Hitman's Bodyguard" nicht nur an der Charts-Spitze, sondern auch in dieser Kategorie ab. Als der Freitag dann inklusive der Vorpremieren am Donnerstagabend 51 Millionen Dollar einbrachte und damit bereits das komplette September-Rekordwochenende von "Hotel Transylvania 2" mit dessen 48 Millionen Dollar im Jahr 2015 übertroffen hatte, mussten alle Analysten ihre Voraussagen nach oben korrigieren. Das Purzeln von Rekorden durch Pennywise lag in der Luft.

Am Ende geht der 35 Millionen Dollar teure "It" mit einem Rekord von 123 Millionen Dollar aus dem Wochenende. Das ist die beste September-Premiere aller Zeiten, die beste Premiere für einen Horrorfilm aller Zeiten und die beste Premiere im Herbst aller Zeiten. Bisher hielt "Gravity", der im Oktober 2013 mit 55 Millionen Dollar debutierte, diese Bestmarke. Nun übertrifft die New Line Cinema-Produktion mit Bill Skarsgard "Hotel Transylvania" und "Gravity" sogar zusammen genommen...

Silber
Schlappe rund 110 Millionen Dollar hinter "It" platziert sich der zweite Neustarter "Home Again" ("Liebe zu Besuch"), den Open Road Films als klares Kontrastprogramm zu dem Horrorfilm in 2940 Spielstätten Premiere haben feiern lassen. Der Plan ging nicht auf: Nur 9 Millionen Dollar gaben die Zuschauer für die Komödie aus, was immerhin zum zweiten Platz reicht, aber ansonsten für das mit schlechten Kritiken bedachte 15 Millionen Dollar teure Reese Witherspoon-Werk die Zeichen auf "Flop" stellt.

Bronze
Nach dem unerwarteten Hattrick an der Tabellenspitze musste "The Hitman's Bodyguard" ("Killer's Bodyguard") nun der geballten Macht von "It" weichen und rutschte mit satten minus 54 Prozent Zuschauerschwund im Vergleich zur Vorwoche auf den dritten Rang ab. 4,8 Millionen Dollar flossen am vierten Wochenende in die Kassen der 3322 Filmtheater. 48 Spielorte hatten die Ryan Reynolds-Komödie damit aus dem Programm genommen. Insgesamt hat die 30 Millionen Dollar teure Summit Entertainment-Produktion bisher 65 Millionen Dollar eingespielt.

Auf den Plätzen

Vierter wurde "Annabelle: Creation" (5. Woche / bisher insgesamt 96 Millionen Dollar); Fünfer wurde der Kriminalfilm "Wind River" mit Elizabeth Olsen (6. Woche / 25 Mio.); Sechster wurde "Leap!", der kanadische Animationsstreifen, der in Deutschland unter dem Titel "Ballerina" lief (3. Woche / 16 Mio.); Siebter wurde "Spider-Man: Homecoming" (10. Woche / 327 Mio.); Achter wurde "Dunkirk" (8. Woche / 183 Mio.), Neunter wurde der Kriminalfilm "Logan Lucky" mit Channing Tatum (4. Woche / 25 Mio.) und Zehnter "The Emoji Movie" (7. Woche / 82 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"The Nut Job 2: Nutty by Nature" kann das Ergebnis seines Vorgängers, der 2014 den Familien 64 Millionen Dollar wert war, nicht erreichen. Der 40 Millionen Dollar teure Open Road Films-Animationsstreifen mit der Stimme von Will Arnett floppt mit lediglich 27 Millionen Dollar in fünf Wochen. Kein Bedarf an einer Trilogie.

Einer der seltenen Erfolg des Kinosommers verabschiedet sich erst am achten Wochenende aus den Top Ten: Die 19 Millionen Dollar teure Universal Pictures-Komödie "Girls Trip" mit Jada Pinkett Smith erreicht 113 Millionen Dollar.





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