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Ring frei für den "Gladiator"

Abenteuerfilm führt nach Nominierungen bei Golden Globes

Neben dem in den letzten Wochen mit Preisen schon reichlich bedachten Drama "Traffic" hat der schon fast vergessene "Gladiator" ebenfalls fünf Golden Globe-Nominierungen erlangen können

Aus all den Vor-"Oscar"-Preisen ragen die Golden Globe Awards am höchsten heraus, sie sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer "Oscar"-Nominierung, die diesmal im Februar bekannt gegeben werden. Wer bei den Golden Globes einen Preis mit nach Hause nimmt, hat nicht nur eine gute Chance, auch bei den Academy Awards nominiert zu werden, sondern dort sogar zu triumphieren. In den vergangenen 57 Jahren gewann einer der beiden "Besten Filme" bei den Golden Globes, wo unterschieden wird zwischen dramatischen und komisch-musikalischen Filmen, in 41 Fällen dann auch zwei Monate darauf den "Oscar". Laut des Autoren Thomas O´Neil sind die Golden Globe Awards "eine erstklassige Kristallkugel für die Oscars".

Daher wartete ganz Hollywood heute natürlich gespannt auf die Wahl der etwa 90 Mitglieder der Auslandspresse in der Filmmetropole, die diesen Preis zum 58. Mal ausloben. Nominiert wurden alles Titel, die in den letzten Wochen von anderen Kritikern auch schon genannt worden sind. So sind "Billy Elliot", "Erin Brockovich", "Wonder Boys" und "Almost Famous" vertreten.

Heraus ragen aber zwei Produktionen mit je fünf Nominierungen: Das Drogendrama "Traffic" von Steven Soderbergh", der als Regisseur auch wieder zwei Mal für "Erin Brockovich" und "Traffic" nominiert wurde, war in der vergangenen Zeit schon bei fast jeder Bekanntgabe von Bestenlisten ganz oben gelandet. Dazu kam aber auch überraschend stark "Gladiator" wieder ins Rennen, der erst in dieser Woche wieder aus der scheinbaren Versenkung aufgetaucht ist. Zwischen diesen beiden ungleichen Filmen wird sich am 21. Januar bei der Bekanntgabe der Sieger höchstwahrscheinlich das Rennen um den "Besten Film des Jahres" entscheiden.

Hier die Liste der Nominierungen:
Bester Film - Drama:
"Billy Elliot"
"Erin Brockovich"
"Gladiator"
"Sunshine"
"Traffic"
"Wonder Boys"

Bester Film - Komödie oder Musical:
"Almost Famous"
"Best in Show"
"Chocolat"
"Hennen rennen"
"O Brother, Where Art Thou?"

Beste Regie:
Ang Lee für "Crouching Tiger, Hidden Dragon"
Ridley Scott für "Gladiator"
Steven Soderbergh für "Erin Brockovich"
Steven Soderbergh für "Traffic"
Istvan Szabo für "Sunshine"

Beste Hauptdarstellerin - Drama:
Joan Allen für "The Contender"
Björk für "Dancer in the Dark
Ellen Burstyn für "Requiem for a Dream"
Laura Linney für "You Can Count on Me"
Julia Roberts für "Erin Brockovich"

Beste Hauptdarstellerin - Komödie oder Musical:
Juliette Binoche für "Chocolat"
Brenda Blethyn für "Grasgeflüster"
Sandra Bullock für "Miss Congeniality"
Tracey Ullman für "Schmalspurganoven"
Renee Zellwegger für "Nurse Betty"

Bester Hauptdarsteller - Drama:
Javier Bardem für "Before Night Falls"
Russell Crowe für "Gladiator"
Michael Douglas für "Wonder Boys"
Tom Hanks für "Cast Away"
Geoffrey Rush für "Quills"

Bester Hauptdarsteller - Komödie oder Musical:
Jim Carrey für "Der Grinch"
George Clooney für "O Brother, Where Art Thou?"
John Cusack für "High Fidelity"
Robert de Niro für "Meet the Parents"
Mel Gibson für "What Women Want"

Beste Nebendarstellerin:
Judi Dench für "Chocolat"
Kate Hudson für "Almost Famous"
Frances McDormand für "Almost Famous"
Julie Waters für "Billy Elliot"
Catherine Zeta-Jones für "Traffic"

Bester Nebendarsteller:
Jeff Bridges für "The Contender"
Willem Dafoe für "Shadow of the Vampire"
Benicio Del Toro für "Traffic"
Albert Finney für "Erin Brockovich"
Joaquin Phoenix für "Gladiator"

Bestes Drehbuch:
Cameron Crowe für "Almost Famous"
Stephen Gaghan für "Traffic"
Steve Kloves für "Wonder Boys"
Kenneth Lonergan für "You Can Count on Me"
Doug Wright für "Quills"

Beste Filmmusik:
Tan Dun für "Crouching Tiger, Hidden Dragon"
Maurice Jarre für "Ein Hauch von Sonnenschein"
Ennio Morricone für "Malena"
Rachel Portman für "Chocolat"
Marty Stewart, Kristin Wikinson und Larry Paxton für "All the Pretty Horses"
Hans Zimmer und Lisa Gerrard für "Gladiator"

Bester Song:
Björk, Lars von Trier und Sjon Sigurdsson für "I´ve Seen It All" aus "Dancer in the Dark"
Sting und David Hartley für "My Funny Friend and Me" aus "The Emperor´s New Groove"
Steffan Olsson für "One in a Million" aus "Miss Congeniality"
Bob Dylan für "Things Have Changed" aus "Wonder Boys"
Garth Brooks und Jenny Yates für "When You Come Back to Me Again" aus "Frequency"

Bester fremdsprachiger Film:
"Amores Perros" aus Mexiko
"Crouching Tiger, Hidden Dragon" aus Taiwan
"The Hundred Steps" aus Italien
"Malena" aus Italien
"The Widow of St. Pierre" aus Frankreich





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