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Tom Cruise klagt schon wieder

Erneut 100 Millionen Dollar-Klage wegen Verleumdung

Nachdem er bereits Anfang Mai einen Porno-Darsteller wegen Verleumdung verklagt hat, reichte Tom Cruise am Montag die nächste 100 Millionen Dollar-Klage gegen einen Mann ein, der ebenfalls behauptet, mit ihm Sex gehabt zu haben

Wieder hat ein Amerikaner behauptet, mit Tom Cruise ("Mission Impossible 2") sexuell verkehrt zu haben, und wieder wehrt sich der Star mit einer Klage auf Schadensersatz im Wert von 100 Millionen Dollar wegen Verleumdung.

Am Montag wurde beim Obersten Gericht in Los Angeles die Klage gegen einen gewissen Michael Davis eingereicht, von dem nicht viel mehr bekannt ist, als dass er in Los Angeles lebt. Laut der Klage ist Davis nicht mal sein richtiger Name, welcher den Klägern "nicht bekannt" sei. Am 29. Mai habe Davis an mindestens ein Dutzend Medien "falsche und verleumderische schriftliche Mitteilungen über den Kläger verbreitet, darunter die unrichtige Behauptung, ein ungenannter Mann habe während der Ehe des Klägers eine unzulässige homosexuelle Beziehung mit dem Kläger unterhalten und dass dies auf Videoband aufgezeichnet worden sei." Davis habe die e-mails nur geschrieben, um "dem Kläger zu schaden und für sich eine große Publizität zu erreichen", ein Videoband existiere nicht. Der Schauspieler habe und werde einen "spürbaren persönlichen und professionellen Schaden erleiden", der den Wert von 100 Millionen Dollar überschreite.

Laut Toms Anwalt Bertram Fields habe keiner der angeschriebenen Fernsehsender oder Zeitschriften auf das Schreiben des Beklagten reagiert, weil "sie alle wissen, dass die Behauptungen falsch sind."

Bereits am 2. Mai hatte der Mime eine Klage über 100 Millionen Dollar gegen den Porno-Darsteller Kyle Bradford eingereicht, der gegenüber einem französischen Magazin ähnliche Behauptungen über eine sexuelle Affäre mit dem 38jährigen aufgestellt hatte wie jetzt Davis. Allerdings distanzierte sich Bradford von dem Gedruckten, und das Magazin musste einen Widerruf abdrucken, in dem es zugab, dass die entsprechenden Passagen im Interview lediglich auf Gerüchten basierten.

Kyle Bradford hat derweil bereits von dem Rummel profitiert: Er lässt seine Domain-Namen und die Rechte an seinen Videos im Internet versteigern. Einige Gebote liegen bereits bei 5000 Dollar.





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