Letzter Filmpreis vor den Oscars:Screen Actors Guild Awards 2004Überraschungen gab es bei der 10. Verleihung der Screen Actors Guild Awards eigentlich nur eine: Johnny Depp wurde von der Schauspielerunion als bester Schauspieler ausgezeichnetÜberraschungen gab es bei der 10. Verleihung der Screen Actors Guild Awards eigentlich nur eine: Johnny Depp wurde gestern von der amerikanischen Schauspielerunion als bester Schauspieler ausgezeichnet. Damit ließ er die Favoriten Bill Murray ("Lost in Translation") und Sean Penn ("Mystic River") hinter sich. Alle drei Schauspieler konkurrieren auch bei den Oscar-Nominierungen. Dafür sind die Auszeichnungen der Schauspieler-Union vermutlich schon mal ein Vorgeschmack - Schauspieler machen rund 20 Prozent der Oscar-Jury aus.Den Preis für die beste Schauspielerin erhielt Charlize Theron, die mit ihrer Darstellung der Massenmörderin Aileen Wuornos im Low-Budget Film "Monster" ebenfalls für einen Oscar nominiert wurde. Tim Robbins wurde für seine Rolle in "Mystic River" als bester Nebendarsteller ausgezeichnet, Renee Zellweger als beste Nebendarstellerin, für ihren Part im Bürgerkriegsdrama "Cold Mountain". Der Preis für die beste Leistung eines Ensembles in einem Drama ging an die Schauspieler in "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs". John Rhys-Davies - im Film der Zwerg Gimli, in Wirklichkeit fast 1,90 m groß – nahm den Preis im Namen seiner Kollegen entgegen und verkündete dem Publikum: "Mit dem Risiko, unbescheiden zu klingen – wir haben diesen Preis verdient. Es war das größte Unternehmen der Filmgeschichte." Den Preis für sein Lebenswerk erhielt in diesem Jahr der Schauspieler Karl Malden (91), der vor allem durch seine Oscar-nominierten Leistungen in "Endstation Sehnsucht" (1951) und "On the Waterfront"(1954) sowie langjährige TV-Arbeit, unter anderem in "Die Staßen von San Francisco" (1972) bekannt ist. Auch in der TV-Sparte gingen die wichtigste Preise an Kinostars. Als bestes Ensemble in einer Comedy-Serie wurde jedoch die Besetzung von "Sex and the City" geehrt - wobei die letzte Episode des Dauerbrenners in derselben Nacht in den USA aussgestrahlt wurde. Kiefer Sutherland gewann den SAG Award für den besten Schauspieler in einem TV Drama für seine Rolle in "24". Meryl Streep wurde als beste Schauspielerin in einem TV Film für "Angels in America" ausgezeichnet. Darin geht es um die plötzliche Ausbreitung des Aids-Virus im New York der frühen '80er. Auch Al Pacino erhiet für seine Rolle in der Serie den Preis für den besten Hauptdarsteller. Alle Gewinner im Überblick: Bester Schauspieler: Johnny Depp ("Fluch der Karibik") Beste Schauspielerin: Charlize Theron ("Monster") Bester Nebendarsteller: Tim Robbins ("Mystic River") Beste Nebendarstellerin: Renee Zellweger ("Cold Mountain") Beste Ensemble Performance: Cast von "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" Bester Schauspieler in einem Fernsehfilm oder einer Miniserie: Al Pacino ("Angels in America") Beste Schauspielerin in einem Fernsehfilm oder einer Miniserie: Meryl Streep ("Angels in America") Bester Schauspieler in einer Serie (Drama): Kiefer Sutherland ("24") Beste Schauspielerin einer Serie (Drama):Frances Conroy ("Six Feet Under") Bester Schauspieler in einer Serie (Comedy): Tony Shalhoub ("Monk") Beste Schauspielerin in einer Serie (Comedy): Megan Mullally ("Will & Grace") Bestes Ensemble in einer Serie (Drama): Cast von "Six Feet Under" Bestes Ensemble in einer Serie (Comedy): "Sex and the City" 23.02.2004 von Sira Brand
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