Oscar-Favoriten:Die Gewinner der SAG- und Directors Guild AwardsJoel und Ethan Coens "No Country For Old Men" zeichnet sich als wahrscheinlichster Kandidat für den Regie-Oscar abJoel und Ethan Coens blutiger Thriller "No Country For Old Men" gilt nach dem vergangenen Wochenende als heißester Oscar-Favorit in den Sparten beste Regie und bester Film: Am Sonnabend nahmen die Brüder von ihrer Berufsvereinigung, der Directors Guild Of America, den diesjährigen Preis für die beste Regie entgegen. Die von der Vereinigung ausgezeichneten Preisträger erhalten fast regelmäßig auch den Oscar für die beste Regie.Bei der jährlichen Preisverleihung der Schauspielerberufsvertretung, den Screen Actors Guild (SAG) Awards, die gestern stattfand, erhielt Javier Bardem den Preis für den besten Nebendarsteller. Zusammen mit seinen "No Country"-Co-Stars nahm er außerdem die Trophäe für das "beste Ensemble" entgegen. Als beste Nebendarstellerin wurde Ruby Dee ausgezeichnet, die in "American Gangster" überzeugte. Die SAG-Awards sind vor allem für die Schauspiel-Oscars maßgeblich: Julie Christie wurde für ihre Darstellung einer verliebten Alzheimerkranken in "An Ihrer Seite" zur besten Hauptdarstellerin gekürt. Für den besten männlichen Darsteller befanden die Kollegen Daniel Day-Lewis im Historiendrama "There Will Be Blood". Christie und Day-Lewis sind in diesen Kategorien auch bei den Academy Awards nominiert. Day-Lewis widmete seine Auszeichnung dem in der vergangen Woche verstorbenen australischen Schauspieler Heath Ledger. "In 'Brokeback Mountain' war er einzigartig, er war perfekt", sagte Day-Lewis in seiner Dankesrede. "Die Szene im Trailer am Ende des Films ist eine der bewegendsten, die ich je gesehen habe". Die 80. Academy Awards werden am 24. Februar vergeben. Ob die Gala trotz des Streiks der Drehbuchautoren stattfindet, ist noch offen. "No Country for Old Men" und "There Will Be Blood" liegen mit jeweils acht Nominierungen vorn, knapp gefolgt von "Michael Clayton", mit sieben Nominierungen. 28.01.2008 von Sira Brand
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