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Terry Gilliam will "Dr. Parnassus" retten

Johnny Depp ist für Heath Ledgers Part im Gespräch

Terry Gilliam ist fest entschlossen, "The Imaginarium of Doctor Parnassus" fertig zu stellen. Die Dreharbeiten waren zur Hälfte abgeschlossen, als der Star des Films, Heath Ledger, unerwartet verstarbWie das Branchenmagazin hollywood.com berichtet, versucht Terry Gilliam zur Zeit verzweifelt, sein Fantasy-Epos "The Imaginarium of Doctor Parnassus" zu retten. Die Dreharbeiten waren zur Hälfte abgeschlossen, als der Star des Films, Heath Ledger, am Dienstag letzter Woche unerwartet verstarb. Nur wenige Tage zuvor war Ledger noch in London mit dem Dreh beschäftigt. Gerüchten zufolge soll Johnny Depp seinen Part vollenden: Demnach taucht er aus einem magischen Spiegel als ältere Version des Charakters auf.

Ledgers Co-Star, der kanadische Schauspieler Christopher Plummer (78), gab jüngst in einem Interview kund, dass Gilliam "schrecklich traurig" sei. "Terry bemüht sich sehr, den Film zu retten. Er versucht zur Zeit einen Weg zu finden, die Arbeit fortzusetzen. (...) Terry war ein guter Freund von Heath. Er will unbedingt den Film zu Ende bringen, und ich kann sehr gut verstehen, warum - natürlich weil er ihn Heath widmen will".
In der vergangenen Woche verriet Plummer außerdem im Entertainment Weekly-Magazin, dass Ledger in London unter den feucht-kalten Drehbedingungen gelitten habe. "
Heath hatte sich in London was eingefangen und schlief überhaupt nicht. Wir dachten, er hat wahrscheinlich eine Lungenentzündung. (...) Die letzten paar Tage haben wir vor einem Pub gedreht. Immer draußen. Verdammt kalt. Jeder weiß, wie feucht-kalt London werden kann. Und nachts geht die Temperatur noch weiter runter, und es wird zugig. Man muss jede Menge Klamotten tragen." Gefragt, ob er einen Selbstmord für möglich hält, antwortete Plummer: "Das macht überhaupt keinen Sinn. Er hat sich darauf gefreut - er war guter Dinge und hatte Spaß an dem Film. Er hat sich darauf gefreut, in Vancouver zu drehen. Er hatte wirklich Freude an dem Film, das kann ich ihnen sagen. Er war außerdem schrecklich aufgeregt, selbst Regie zu führen."

Gilliam (67) erlebte vor acht Jahren schon einmal eine abrupte Zerstörung seiner fantastischen Visionen: Die Dreharbeiten zu "The Man Who Killed Don Quixotte" waren nach nur nur vier Drehtagen am Ende - dank sintflutartiger Regenfälle, die teures Equipment in die Wüste spülten und einer plötzlichen Erkrankung des Hauptdarstellers Jean Rochefort. Darüber gibt es einen amüsanten wenn auch traurigen Dokumentarfilm, "Lost In La Mancha".
29.01.2008 von Sira Brand





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