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Liam Neeson (62)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 07. Juni 1952 in Ballymena, Co. Antrim, Nord-Irland
Name: William John Neeson
Größe: 193 cm

- Bewarb sich erfolglos für die Rolle des Fetzig in "Die Braut des Prinzen" (1987) sowie als Van Helsing in Francis Ford Coppolas "Dracula" (1992)

- War 1995 einer der Kandidaten für die Rolle des James Bond in "Goldeneye"

- Schwiegersohn von Vanessa Redgrave

Bildergalerie

Third Person - Liam Neeson ('Michael')Third Person - Olivia Wilde ('Anna') und Liam Neeson ...Third Person - Liam Neeson ('Michael')Third Person - Liam Neeson ('Michael') und Olivia Wilde ...Non Stop - Regisseur Jaume Collet-Serra (mitte, l.) mit ...Non Stop - Bill Marks (Liam Neeson) und Nancy (Michelle ...

Biographie

Der fast zwei Meter große Ire wurde in Ballymena im Norden Irlands geboren. Dort frönte er in seiner Jugend dem Boxsport - was ihm mit fünfzehn Jahren den nordirischen Meistertitel und einen Nasenbeinbruch einbrachte.
Nach der Schule entschloss er sich, Lehrer zu werden. Doch schon nach kurzer Zeit am Queens College in Belfast revidierte er seinen Entschluss und schloss sich 1976 dem Lyric Players Theatre an. 1978 wechselte er zum Abbey-Repertoire-Theater nach Dublin. Dort sah ihn zwei Jahre später der Regisseur John Boorman und engagierte ihn vom Fleck weg für die Rolle des rüstigen Recken Gawain in seinem Artus-Abenteuer "Excalibur" (1981). Während der Dreharbeiten begann Neeson eine Beziehung mit seinem Co-Star Helen Mirren.

Es folgten mehrere Nebenrollen in hochkarätig besetzten Filmen, wie "Die Bounty" (1984) mit Mel Gibson und Anthony Hopkins, "The Mission" (1986) mit Robert De Niro, dem IRA-Thriller "Auf den Schwingen des Todes" (1987) - dafür erntete er von den Kritikern viel Lob - und Woody Allens "Ehemänner und Ehefrauen" (1992).
Den großen Durchbruch schaffte Neeson mit 41 Jahren, in Steven Spielbergs "Schindlers Liste" (1993). Für die Darstellung des Oscar Schindler wurde er mit einerm Golden Globe- sowie einer Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller belohnt.
Zwischenzeitlich lockte ihn auch das Theater immer wieder: 1992 gab Neeson sein Broadway-Debüt mit Eugene O'Neills "Anna Christie". Während der Proben zu dem Stück lernte er auch seine zukünftige Ehefrau Natasha Richardson, die Tochter der Schauspielerin Vanessa Redgrave, kennen. Die beiden heirateten zwei Jahre später. 1995 kam der gemeinsame Sohn Michael Antonio zur Welt, zwei Jahre später folgte Daniel Jack. Ein weiteres Engagement am Broadway nahm Neeson 1998 an, für das Stück "The Judas Kiss". 2003 brillierte er in Arthur Millers "Hexenjagd" - dafür erhielt er nach "Anna Christie" seine zweite Nominierung für den als "Theater Oscar" gehandelten Tony Award.

Filmisch ging's nach "Schindlers Liste" zunächst mit den weniger erfolgreichen Werken wie "Nell" (1994), den Biopics "Rob Roy" (1995) und "Michael Collins" (1996), sowie der Musical-Verfilmung "Les Miserables" (1998) weiter. 1999 verpflichtete Neeson sich für einen langerwarteten Blockbuster: George Lucas' erstes Star Wars-Prequel "Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung".
Dem folgte ein breitgefächteres Rollenspektrum, wenn auch mit einer gewissen Kostüm-Gebundenheit: Martin Scorseses "Gangs of New York" (2002), Richard Curtis' Episodenkomödie "Tatsächlich... Liebe" (2003), das Biopic "Kinsey" (2004), Ridley Scotts Mittelalterepos "Königreich der Himmel" (2005), Christopher Nolans Comicverfilmung "Batman Begins" (2005), Neil Jordans "Breakfast on Pluto" (2005) - ein Indiedrama über einen irischen Transvestiten - und 2006 der Neo-Western "Seraphim Falls". 2008 etablierte er sich auch als Actionstar, mit dem Entführungsthriller "Taken". Vier Jahre später trat er auch in der Fortsetzung, "Taken 2", auf.

Am 18. März 2009 verstarb Neesons Frau überraschend nach einem Skiunfall. Sie war 45 Jahre alt. Der Schauspieler stürzte sich danach in die Arbeit: In kurzer Folge drehte er den Thriller "After.Life", das Erotikdrama "Chloe", das Fantasyabenteuer "Clash of the Titans" und den Actionkrimi "The A-Team" ab. 2011 wagte er sich für das Drama "The Grey" in die eisige Wildnis von Alaska - eine Erfahrung, die er auf keinen Fall wiederholen will. Die anstrengende Arbeit zahlte sich jedoch aus: Der Film wurde von der Kritik fast einstimmig gelobt und erwies sich auch an den Kinokassen erfolgreich.


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