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Robin Williams (1951-2014)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 21. Juli 1951 in Chicago, Illinois, USA
Gestorben: ✟ 11. August 2014 in Tiburon, Kalifornien, USA
Name: Robin McLaurim Williams
Größe: 170 cm

Bildergalerie

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Biographie

Geboren 1951 in Chicago als Robin McLaurim Williams lebte der Sohn wohlhabender Eltern bereits in seiner Jugend in einem Vorort San Franciscos wo er nach der Schule zunächst ein Politikstudium aufnahm, dass er jedoch zugunsten des Schauspielstudiums abbrach. Sein großes Improvisationstalent spielte er in dieser Zeit als Mitglied einer Comedy-Truppe in San Francisco als Stand-Up-Comedian aus, bis er schließlich mit 21 Jahren an der renommierten Schauspielschule Julliard's in New York angenommen wurde, wo er fortan mehrere Jahre lebte und in seinem Klassenkameraen Christopher Reeve einen guten Freund fand. Mitte der 70er Jahre zurück in San Francisco, trat er zunächst wieder als Stand-Up Comedian auf Bühnen, und unter anderem als "Mork vom Ork" schließlich auch im Fernsehen auf.

Seine Filmkarriere begann 1980 mit Roberts Altmans "Popeye", seinen tatsächlichen Durchbruch sollte er allerdings erst sieben Jahre später mit dem Vietnam-Kriegsdrama "Good Morning Vietnam" erleben. Für seine Darstellung eines Moderators eines Militärsenders wurde er erstmals mit einem Golden Globe ausgezeichnet, zudem wurde er für einen Oscar nominiert. Weitere Oscar-Nominierungen erhielt er 1989 für seine Darstellung des Lehrers John Keating, der wegen seiner unkonventionelle Lehrmethoden für den Selbstmord eines Schülers verantwortlich gemacht wird im damaligen Kultfilm "Der Club der toten Dichter" und 1991 für die Rolle des verwirrten Larry in Terry Gilliams "König der Fischer". Tatsächlich mit nach Hause nehmen konnte er die begehrte Trophäe allerdings erst 1997 für seine die Darstellung des Sean Maguire in "Good Will Hunting" - auch dies wieder, wie all seine mit Nominierungen belohnten Filme, ein Drama. Dennoch wurde Williams meist als Komödien- und Familienfilmdarsteller gesehen und besetzt, so z.B. in "Disneys Flubber", "Mrs Doubtfire", "Hook", "Jumanji" oder "Nachts im Museum". Versuche gegen sein gutmütiges Komödien-Image anzugehen (z.B. als Psychopath in "One Hour Photo") waren im Vergleich weniger erfolgreich, so dass er sie schnell einstellte.

Dreimal war Williams verheiratet: 1978 heiratete er Valerie Velardi, mit der einen Sohn bekam - dessen Kindermädchen Marsha Garces er 1989 heiratete. Mit ihr bekam er zwei weitere Kinder - seine nach dem Nintendo-Spiel benannte Tochter Zelda Rae und den Sohn Cody Alan. Die Ehe scheiterte im Jahr 2008, angelich auch aufgrund von Williams Rückfall in die Alkoholsucht. Seine dritte Frau Susan Schneider heiratete Williams schließlich im Oktober 2011.


Am 11.08.2014 erhängte sich der an Depressionen, Angstzuständen und einem frühen Stadium der neurodegenerativen Krankheit Parkinson leidende Schauspieler im eigenen Haus im kalifornischen Tiburon.


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