VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Kritik: Message in a Bottle (1999)


Bedächtigkeit und wunderschöne Bilder sind die Markenzeichen dieser Love-Story, in der sich Kevin Costner auf seine Qualitäten als romantischer Liebhaber und Frauenschwarm zurückbesinnt. Kein Zweifel: Luis Mandokis Filmromanze "Message in a Bottle" ist ein Frauenfilm.

Dabei mimt Costner Garret Blake, einen Bootsbauer aus einem Küstenkaff in North Carolina, der den Tod seiner geliebten Frau auch nach zwei Jahren noch nicht überwunden hat: Per Flaschenpost hat er ihr Liebeserklärungen nachgeschickt, und eine davon landet in den Händen von Theresa (Robin Wright Penn), einer Zeitungsredakteurin aus der großen Stadt. Die recherchiert den Absender heraus, um ihn - für eine gute Story - höchstpersönlich aufzusuchen: Natürlich verlieben sich die beiden ineinander.

Zu schade, dass sich die mit Gefühlsballast wie Schuldkomplexen, unverarbeiteter Trauer, Kreativitätsverlust, Familienzwist und Vertrauensbruch überladene Geschichte dabei nur mit dem Tempo eines Kutters fortbewegt. Die wenigen komischen Momente erntet allein Paul Newman, der als Garrets Vater mit trockenem Humor und perfektem Timing sämtliche Szenen mit den beiden Hauptdarstellern dominiert. Der größte Schwachpunkt aber ist das aufgesetzte, überkonstruierte Ende: Da kommen dann auch hartgesottene Romantiker ins Grübeln.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.