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Hongkong Love Affair - Maggie Cheung, Leon Lai
Hongkong Love Affair - Maggie Cheung, Leon Lai
© Pegasos

Kritik: Hongkong Love Affair (1996)


Wenn man hierzulande geneigt ist, Filme entsprechend ihrer Herkunft in Schubladen zu stecken, dann gilt dies allemal für das Hongkong-Kino mit seinen martialischen Komödien und zynischen Action-Spektakeln. Peter Chans "Hongkong Love Affair" aber will nicht in dieses Schema passen und erzählt vom Schicksal zweier Festlands-Chinesen, die erst in Hongkong und später in Amerika ein besseres Leben suchen. Das Ergebnis ist eine sensible, bittersüße Liebesgeschichte mit dem Tempo eines europäischen Autorenfilms und weit entfernt von Hollywoods formelhaften "romantic comedies", wo Beziehungskisten als vorhersehbare Love-Stories mit garantiertem Happy End aufbereitet werden.

Eingeweihte wissen zwar längst, daß Hongkongs Kinokultur mehr vorzuzeigen hat als Jackie Chan oder John Woo, der Großteil des hiesigen Publikums aber wird "Tian Mi Mi", so der Originaltitel des Films, als erfreuliche Überraschung aufnehmen. Allzu viele Besucher werden sich freilich nicht in einen bereits 1996 entstandenen Film verirren, der nach zweijähriger Festival-Odyssee nun mit nur wenigen Kopien in ausgewählten Programmkinos läuft.

Dabei gäbe es dort so viel zu entdecken.




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