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Kritik: Die Schwächen der Frauen (1997)


Viele Frauen, viele Probleme, viel Stoff - nur ein routinierter Jongleur behält bei einer solchen Vielfalt den Überblick und das Gleichgewicht. So Luis Galvoa Teles, der mit seinem eigens verfassten Drehbuch jeden der breitgefächerten Konflikte im Auge behält und dabei trotzdem zu keinem Zeitpunkt platt und oberflächlich wird. Mit Hilfe eines konstanten Orientierungspunktes ist es ihm auf artistische Weise gelungen, ein durchweg faszinierendes und leicht verschmitztes Frauenbild zu zeichnen. Teles' Film offenbart an vielen Stellen den nur kleinen Schritt von der Unabhängigkeit zur Vereinsamung, von der Selbstbestimmung zum Schicksal, von der Jungend zu Alter. Die Schwächen der Frauen werden damit zu Stärken, zum Plädoyer für den Facettenreichtum weiblicher Charaktere und Lebensformen. Daß bei diese




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