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Kritik: Starkey (1998)


Es grenzt schon an ein kleines Wunder, daß dieser mitunter aberwitzige Film aus Irland überhaupt in unsere Kinos kommt: Nach zahlreichen Startterminverschiebungen hat "Starkey" es nun doch geschafft.

Der Titelheld, Dan Starkey (David Thewlis), findet dabei seine Geliebte brutal ermordet in ihrem Bett und macht sich mit Hilfe eines Journalisten auf die Suche nach den Mördern.

Vor dem Hintergrund des sich lösenden Nordirlandkonflikts bewegt sich das unstete und thematisch überladene Werk des Iren David Caffrey ziellos zwischen Thriller und (schwarzer) Komödie – und findet dabei irgendwie nie den rechten Ton. Das kommt davon, wenn man – von Alkohol bis Terrorismus – zuviel in einem Film verpacken will.




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