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Heike Makatsch in 'Die Häupter meiner Lieben'
Heike Makatsch in 'Die Häupter meiner Lieben'
© Central Film

Kritik: Die Häupter meiner Lieben (1999)


Ein guter Kameramann ist er ja schon: Hans-Günther Bückings im malerischen Licht der Toskana fotografiertes Debüt als Kinoregisseur besticht durch seine schönen Bilder - und nervt mit hohlen Charakteren, für die man kaum etwas empfinden kann und deren Beweggründe nicht nachvollziehbar sind.
In der Verfilmung von Ingrid Nolls Roman "Die Häupter meiner Lieben" spielen Christiane Paul und Heike Makatsch zwei männermordende Freundinnen, die sich bereits seit ihrer Schulzeit kennen und ohne Skrupel jeden um die Ecke bringen, der ihrem Traum vom flotten Leben in der italienischen Provinz im Wege zu steht.
Doch leider fehlt es dem zwischen Nonsens und Neurosen angelegten Mörderplot an Dramaturgie: das nebulöse "Frauen killen Männer"-Spielchen verbreitet so alsbald nur noch makabre Langeweile.




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