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'Lover oder Loser'
'Lover oder Loser'
© Tobis

Kritik: Lover oder Loser (1999)


Im Spielfilmdebüt des Briten David Kane ("Ruffian Hearts") dreht sich das Beziehungskarussell um ein halbes Dutzend Mittdreißiger auf der Suche nach der Liebe fürs Leben. Statt in beschwingte Romanzen wie die Vorzeigehits "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" oder "Notting Hill" zu fruchten, begnügt sich die im Londoner Stadtteil Camden Town entstandene Beziehungskomödie mit wahlloser Swingermoral und ausgelaugten Witzeleien.
Weder Drehbuch noch Regie können einen Hauch von Originalität in den ausgesprochen lahmen Partnertausch einbringen. Tempolos streift "This Year´s Love", so der Originaltitel, durch Bars und labt sich an der schmutzigen Street-Ästhetik, die den ruppigen Figuren mit anstrengendem schottischen Akzent den Loser-Anstrich geben.
Die Rechnung geht nicht auf: Die verkrampft "liebenswert" skizzierten Verlierer sind ein Haufen Slacker, die den Scherbenhaufen ihres Lebens zusammenkehren, um dort Glück zu entdecken. Trotz der beschaulichen Catherine McCormack und Jennifer Ehle wahrlich kein Vergnügen.




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