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Kritik: You are dead (1998)


Wie alles endet, erfahren wir scheinbar am Anfang dieses Films, der - obwohl fast ausschließlich in Deutschland produziert - urbritisch ist: Einen perfekt geplanten Bankraub in Gentleman-Manier wollten Maitland (John Hurt) und seine Kumpanen Eddie und Ian durchziehen, doch nun sind alle tot.

Wie konnte das passieren? In Andy Hursts zweitem Spielfilm ist nichts so, wie es scheint: Von Terry Gilliam offensichtlich inspiriert, springt "You Are Dead" mit Wonne durch die Ebenen der Zeit und spielt mit uns, dem Publikum, so richtig Katz und Maus. Das wiederum ist nicht nur höchst verwirrend, sondern auch unterhaltsam, komisch und skurril - obwohl die Charaktere dieser schrillen Gaunerfarce oft an einen Comic-Strip erinnern.

Der erst 22 Jahre alte Filmemacher missachtet frech die Genreregeln und baut statt dessen Stück für Stück ein eigenes Universum auf. Und der Soundtrack (Titelsong: Die Toten Hosen) rührt bereits die Werbetrommel für das Kino-Puzzle.




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