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Kritik: Hinterholz 8 (1998)


Die Leiden eines naiven Häuslebauers – Autor und Hauptdarsteller Roland Düringer stellt sie wie kein anderer dar: Die oftmals bitterböse, stets treffsichere, urkomische und mitunter tragische Satire des österreichischen Kabarettisten ist zweifellos ein mittelgroßer Wurf – und lockte in der Alpenrepublik mehr Zuschauer als "Godzilla“ in die Kinos.

Und dabei hat dieser Film, das ist bereits am Anfang klar, ganz gewiß kein Happy-End. Das ist auch gar nicht nötig: Der Reiz des Films besteht in seinem anarchischen Humor und den gerade soviel überzeichneten Figuren, daß man die bittere Wahrheit ihrer Abgründe und Unzulänglichkeiten – vom Bankmensch bis zum Stammtischbruder – nur allzu gut erkennt.

Düringers Talent, den ganz normalen Wahnsinn unseres Alltags zu demaskieren, macht "Hinterholz 8“, trotz mancher dummen Späße und dem etwas überzogenen Schluß, zu einem bitterbösen und dennoch liebenswertem Trip ins Land der unbegrenzten Hinterfotzigkeiten – zu genießen in der österreichischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.





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