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Kritik: Happy Texas (1999)


Zwei Knastbrüder (Steve Zahn und Jeremy Northam), denen die Flucht gelingt, zwingt eine Verwechslung in die Fesseln einer neuen Identität: Sie geben sich als schwule Showexperten aus, die eine Gruppe junger Mädchen in der Kleinstadt Happy (Texas) auf einen Sing- und Tanzwettbewerb vorbereiten sollen. Zwar locken die Moneten in der Kleinstadtbank, doch irgendwie finden die beiden auch Gefallen an dem provinziellen Leben.
Wie lange aber finden wir, das Publikum, Gefallen an ein und demselben Gag? "Happy, Texas", der Debütfilm des Independent-Regisseurs Mark Illsley, reizt seine einfache Prämisse bis zum Letzten aus: Zwei garantiert nicht schwule Macho-Typen, die sich als Homosexuelle geben und eine Horde kleiner Mädchen im Ballet-Tanz unterrichten müssen - das muss doch einfach komisch sein!
Das ist es auch - nur halt nicht über lange 105 Minuten. Zur Rettung des arg dünnen Plots ruft Illsley dann William H. Macy auf den Plan. Der meistert seine Rolle eines schwulen Sheriffs mit großer Bravour, so dass die manchmal etwas träge Lachparade gleich um eine Klasse besser wirkt als sie tatsächlich ist.





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