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Kritik: Anatomie (2000)


Zwar ist das postmoderne Slasher-Genre in den USA längst ausgelutscht und auf dem Weg zur Parodie, das aber hindert hierzulande einen Filmemacher nicht daran, eine deutsche Version von "Scream" und Co. zu inszenieren. "Anatomie" heißt das schön blutige Spektakel, und weil wir hier in Deutschland sind, wurde der eigentlich geradlinige Genre-Film noch mit Moralbotschaften überfrachtet.
Franka Potente spielt darin die junge Medizinstudentin Paula Henning, die während des Sommers zu einem Anatomie-Elitekurs bei dem berühmten Heidelberger Professor Grombek eingeladen wird. Doch ihre Freude über den Lehrgang weicht jähem Entsetzen, als auf Paulas Seziertisch ein junger Mann liegt, der kurz zuvor noch voller Leben war. Entgegen allen Warnungen stellt Paula Nachforschungen an - und stößt auf einen mysteriösen Geheimbund, der in den Gemäuern des ehrwürdigen Instituts sein blutiges Unwesen treibt.
Schade, dass dieses plakativ in Eingeweiden wühlende und zeitweise sogar recht spannende Kino-Gemetzel sich bei der Story wenig Mühe gab, denn was uns dieser Film an Wendungen und Hintergründen aufzutischen trachtet, das hat mit Logik und Glaubwürdigkeit nicht viel zu tun. Nur die Potente ist ein Lichtblick - und spielt die anderen einfach an die Wand.





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