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Der Bär ist los
Der Bär ist los
© Wild Bunch

Kritik: Der Bär ist los (1999)


Mit ihrem zweiten Film hat Dana Vàvrovà die schwer verdauliche Thematik ihres Regiedebüts "Hunger – Sehnsucht nach Liebe" hinter sich gelassen und widmet sich nun ganz und gar dem jungen Publikum.

"Der Bär ist los!" ist eine Liebeserklärung an die Heimat der gebürtigen Tschechin. Wobei man fragen darf, ob Kinder sich dort auch im Jahr 2000 noch mit "Ahoi" begrüßen – das kennt man sonst nur aus der Ära von "Pan Tau", Gott hab ihn selig. Man könnte auch monieren, dass die drei Vilsmaier-Vàvrovà-Töchter in den Produktionen ihrer Eltern inflationär oft vor der Kamera stehen. Siehe auch "Marlene".

"Der Bär ist los" ist ein nur milde unterhaltsamer Kinderfilm, dessen naive Machart stark an das erinnert, was ARD und ZDF vor 15 oder 20 Jahren in der Kinderstunde sendeten. Die Kids von heute sind da anderes gewöhnt, stehen auf "Pokémon" oder die Disney-Zeichentrick-Spektakel. Memo an Frau Vàvrovà: Hausbackene deutsche Kinderfilme sind passé.




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