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Just Visiting
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© Highlight Film

Kritik: Just Visiting - Mit Vollgas in die Zukunft (2001)


Ein weiteres US-amerikanisches Remake eines französischen Films. „Die Besucher“ war 1993 DER Kinohit in Frankreich und verkam Dank einer miserablen Synchronisation zu einer Ulk-Komödie, die Vox im Nachtprogramm versteckt. „Die Zeitritter - Auf der Suche nach dem heiligen Zahn“ war der erfolgsbedingte zweite Teil, der - man sieht es am Titel - auch nicht besser übersetzt wurde. Ab ins Nachtprogramm. Und jetzt die amerikanisierte Version. Komplett durchgeplant und kommerziell ausgerichtet: Christina Applegate und Tara Reid (American Pie) sorgen für den nötigen jugendlichen Sex-Appeal und die beiden Franzosen (Jean Reno und Christian Clavier) für die nötigen Albernheiten. Wer der Böse ist, steht von Anfang an fest und der Film gibt sich auch keine Mühe jemanden im Unklaren zu lassen. Dafür patzt „Just Visiting“ an anderer Stelle und denkt überhaupt nicht daran, die unlogischen Zusammenhänge und Begebenheiten aufzuklären. Das stößt dem mündigen Zuschauer sauer auf, egal, wie weit er seine Ansprüche gesenkt hat. Aus welchem Grund Jean Reno, der ja auf eine recht beeindruckende Filmografie zurückgreifen kann, einen dritten Teil drehte, ist nicht ganz zu begreifen. Zumindest ist es nett, Christina Applegate mal wieder auf der Leinwand zu sehen. Obwohl sie immer auf ihre Rolle als „Dumpfbacke Kelly Bundy“ festgeschrieben sein wird und dort immer noch am besten gefiel.





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