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Picking up the Pieces - Ich habe doch nur meine Frau zerlegt
Picking up the Pieces - Ich habe doch nur meine Frau zerlegt

Kritik: Picking up the Pieces - Ich habe doch nur meine Frau zerlegt (2000)


Alfonso Arau ist für seine magischen Tragikomödien ("Bittersüße Schokolade") bekannt. Mit dieser pechschwarzen Burleske hat sich der mexikanische Regisseur allerdings übernommen. Satiriker Woody Allen bildet den makabren Part, das mexikanische Dorf hält als vulgäre Kritik an der Kommerzialisierung der Kirche her, eine groteske Amour fou zwischen Priester und Hure sorgt für schwülstigen Kitsch - und alle drei sind nicht unter einen Hut zu bringen. Aus der feinen Starriege und dem aberwitzig-mystischen Plot hätte spritziger Spott werden können. Ob es aber die altbewährten Pointen sind, die auf ordinärste Weise breitgetreten werden, oder das schlechte Timing der Regie: jeder Gag scheitert um Haaresbreite, ein Festival ist bestenfalls das der verschenkten Chancen. Dabei funktioniert eigentlich alles gut - theoretisch. In der Praxis versagen die gut gemeinten Zutaten, die in ihrer Fülle dennoch erträgliche Unterhaltung bieten. Unter der Perspektive seiner Möglichkeiten ist der bizarre Reigen an seinem eigenen Anspruch gescheitert, vergleichsweise aber immer noch durchschnittliches Kinoniveau.





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