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Kritik: Der Fall Mona (2000)


Das Kleinstadtekel ist tot - und es gibt so viele Tatmotive wie Einwohner. Daraus entspinnt Nick Gomez, der bisher mit engagierten Independent-Dramen ("Illtown") von sich reden machte, eine amüsante Komödie mit pechschwarzer Färbung. Dank Produzent Danny de Vito tummeln sich eine ganze Reihe hochkarätiger Hollywoodmimen auf der Leinwand, die sich ganz zwanglos von ihrer schrägen Seite zeigen. Liebevolle Details über die kauzigen Hinterwäldler säumen das Vergnügen. Zwar nimmt die Handlung keine großartigen Wendungen in Kauf, plätschert aber in erträglichem Maße auf ein - natürlich groteskes - Finale hin. Mit der kleinen, feinen Krimikomödie verabschiedet sich Gomez von seinem bisherigen Image und bereitet ein manchmal bissiges Lustspiel, das keinem wirklich weh tut. Die Stimmung bleibt heiter bis freundlich. Es zählt die Pointe - und nicht die Kritik. Weil es eigentlich um nichts geht, agieren die Schauspieler locker und befreit. Neve Campbell, Jamie Lee Curtis, Casey Affleck, William Fichtner flankieren Bette Midler in einer furiosen Show als widerwärtige Drone, die den Tod buchstäblich verdient hat. De Vito beweist als Produzent (und Hauptdarsteller) sein prima Gespür, das auch Hits wie "Pulp Fiction", "Get Shorty" und zuletzt "Erin Brockovich" umfasst.





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