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Salsa und Amor
Salsa und Amor
© Constantin Film

Kritik: Salsa und Amor (1999)


Mischen sie beliebige Elemente aus einem Tanzfilm, einem Musikfilm, einer Verwechslungskomödie, fügen sie diese neu zusammen et voilá: Salsa und Amor. Selten ist ein Film gut, bei dem man nach 20 Minuten weiß, wie die Geschichte ausgeht. Die Geschichte von Salsa und Amor ist nicht neu, sie basiert schließlich und endlich auf einem amerikanischen Film - "Soul Man" (davon abgesehen: Es ist ja nett zu sehen, dass nicht nur die Amerikaner dreist bei den Franzosen klauen, sondern dass es auch mal anders herum geschieht). Leider wird die Grundidee nicht konsequent umgesetzt und verfasert im Laufe der Zeit zusehends. Dass ein Film seinen Hauptdarsteller aus dem Auge verliert, darf einfach nicht passieren. Zudem werden Plattheiten von sich gegeben und der Film gerät bisweilen erschreckend niveaulos. Dabei ist die Musik zum Teil großartig und es fällt schwer, ruhig im Kinosessel sitzen zu bleiben. Das macht die Entscheidung den Film im Kino anzusehen zu einer schwierigen Sache: Will man auf eine spannende Handlung verzichten und einen leichten Sommerfilm sehen, der mit seiner Thematik prima in die Musikcharts des letzten halben Jahres passt, oder sich für sein Eintrittsgeld von einem tollen Film faszinieren und überraschen lassen?




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