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Die Rechnung ging nicht auf
Die Rechnung ging nicht auf
© Alamode Film

Kritik: Die Rechnung ging nicht auf (1956)


Das perfekte Verbrechen - der ewige Traum jedes ehrbaren Ganoven. Bevor Stanley Kubrick mit Werken wie "2001 - Odyssee im Weltraum" Filmgeschichte schrieb, nahm er sich in seinem in Schwarzweiß gedrehten Frühwerk der Chronologie eines Geldraubes an. Selbst moderne Thriller wie "Reservoir Dogs", "The Score" oder demnächst "Heist" spielen noch auf das Scheitern des ausgetüftelten Plans am Zufall des Lebens an. Auch der mit äußerster Ökonomie erzählte Krimi handelt vom letzten Coup, der nach seiner akribischen Durchführung an einem winzigen Detail scheitert. Der status quo siegt, wenn man so will. Da hält sich Kubrick eng an Lionel Whites Vorlage. Überraschungen finden sich also keine, der sachliche Stil, dem nichts entgeht, findet sich hier dennoch deutlich, bleibt aber im Rahmen des Krimi-Genres verhaftet. So meisterlich wie sein Antikriegsfilmklassiker "Wege zum Ruhm" hat Kubrick den Stoff zwar nicht verfilmt, Fans können sich aber über eine trotz geringer Mittel beachtliche Trouvaille freuen, in der Sterling Hayden abermals in einer Film-Noir-Rolle glänzt.





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