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Kritik: Schmalspurganoven (2000)


„Schmalspurganoven„ lebt ganz von dem Zusammenspiel von Woody Allen und Tracey Ullman - das rettet den Filmen über viele kleine Schwächen. Tracey Ullman ist witzig und glänzt in der Rolle von Ray Winklers (Woody Allen) spitzzüngiger Ehefrau Frenchy, einer früheren Oben-Ohne-Tänzerin. Im Gegensatz zu ihren vorangegangenen Kolleginnen in Allen-Filmen hat Ullman viel mehr Raum bekommen. Sie muss nicht nur begehrenswert, neurotisch und weiblich sein, sie darf selber witzig sein und Vorlagen liefert diesmal eher Woody Allen. Vielleicht liegt es daran, aber Allen hat schon frischer gewirkt.

In seiner Komödie erzählt Allen dieses Mal ohne Bitterness die Geschichte eines kleinen, ungeschickten Vorstadtgangsters und seiner Ehefrau, die fast irrtümlich zu viel, viel Geld gelangen. Da scheint die Geschichte schon vorbei zu sein, allerdings fängt sie dann erst richtig an. An dieser Zweiteilung leidet der Film. Die vielen Ungereimtheiten und losen Enden stören dieses Mal. Zu hölzern wirkt Allen manchmal und die Witze sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Das soll nicht heißen, dass früher alles besser war. Aber richtig toll ist es heute auch nicht. Eins noch: Hugh Grant ist diesmal wirklich nett, obwohl er die Rolle spielt, die er immer spielen muss. Aber wenigstens darf er sich diesmal als Arschloch erweisen.

- Zumindest der lustigste Woody Allen Film seit langem. Aber nicht der Beste.






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