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Kritik: startup (2000)


Die alles beherrschende Softwarefirma NURV versucht, sich die Märkte der Zukunft zu sichern. Es geht um viel Geld, und da ist man nicht zimperlich in der Wahl der Mittel. An ihrer Spitze steht Firmengründer Gary Winston (Tim Robbins). Der junge Softwareentwickler Milo (Ryan Phillippe) wird von NURV angeworben. Geblendet von Winstons Charisma verrät Milo seine Ideale und wird Teil eines Systems, das er bis dahin bekämpfte. Erst langsam begreift er, dass er nur eine Figur in einem Spiel ist, dessen Ausmaße kaum überschaubar sind.

Diese Story hätte das Potential zu einem intelligenten High Tech-Thriller besessen. Doch leider nutzt "startup" dieses Potential nicht. Stattdessen verfällt er immer wieder in Klischees und bietet einen Schluss, der alles andere als glaubwürdig ausfällt.

Positiv fällt Tim Robbins in der Rolle des charismatischen, undurchschaubaren Gary Winston auf. Robbins zeigt einmal mehr, was für ein phantastischer Schauspieler er ist. Er spielt hier den eineiigen Zwilling von Bill Gates (natürlich sind jegliche Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder gar Firmen rein zufällig... Anm. des Autors). Auf Gates im Film angesprochen antwortet Winston übrigens: "Bill wer?"

Um keinen falschen Eindruck zu erwecken, "startup" ist ein guter Film. Er ist spannend und unterhaltsam. Schade ist nur, dass er nicht ein viel besserer Film geworden ist. Dazu fehlte den Produzenten offensichtlich der Mut.






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