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Kritik: Und das ist erst der Anfang (2000)


Der Schauspieler Pierre Franckh gibt sein Regiedebüt mit einer romantischen Komödie - nach einem selbstgeschriebenen Buch, basierend auf einer wahren Begebenheit, die er, wen wundert´s, selbst erlebt hat: Nacherzählt wird die Liebesgeschichte zwischen Franckh und seiner Ehefrau Michaela Merten, die dann auch den Film produziert hat.

Es ist schon erstaunlich, dass der Film, obwohl man das Ende schon kennt, dennoch seine Spannung und Witz über weite Strecken erhält. Eine nette Geschichte mit netten Dialogen, die recht unterhaltsam ist.

Allerdings werden Helden werden zu viele Hindernisse in den Weg geworfen, das strengt an und ermüdet, zumal das Ende in Klamauk ausartet. Tom Hanks und Meg Ryan in "Schlaflos in Seattle" oder "E-Mail for you" hätten sich das auch nicht leisten dürfen - und die standen hier unübersehbar Pate. Schade, der "Quotenschwule" musste zu viele platte Gags erzählen und nicht nur deswegen fühlt man sich des öfteren an die große Welle deutscher Komödien der 90er Jahre erinnert.

Aber das Ensemble der Schauspieler gefällt, die unverbrauchten Gesichter haben sich mit der netten Komödie vielleicht einen Gefallen getan. Vollkommen unklar bleibt allerdings, warum sich Julia Richter so häufig unbekleidet zeigen muss - mit dramaturgischer Notwendigkeit kann Franckh das sicherlich nicht begründen.





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