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Ran an die Braut (2000)

Get Over It

Und noch ein High School-Ulk, den in den USA schon keiner mehr sehen wollte. Ben Foster will seine Ex-Freundin zurückgewinnen, dabei ist das Glück in Gestalt von Kirsten Dunst doch so nahe.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.7 / 5

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Berke und Allison haben schon als Kinder gemeinsam im Sandkasten gespielt, nun sind sie das perfekte Highschool-Paar – bis Allison Berke urplötzlich den Laufpass gibt. Der Boden tut sich auf unter Berkes Füßen, und während er noch im Fallen sein zerbrochenes Herz festzuhalten versucht, hat Allison sich schon einen Neuen geangelt: Den Ex-Boygroup-Sänger Striker. Ein Unglück kommt selten allein, und so taumelt Berke fortan von einer Demütigung in die nächste. Zumal er nicht auf den guten Rat seiner Freunde hört, sich mit einer Neuen über Allison hinwegzutrösten. Stattdessen versucht er permanent, seine Ex-Freundin zurückzugewinnen und macht sich dabei zum Narren. Berke ist schon der Verzweiflung nahe, als er unerwartete Hilfe von Kelly, der kleinen Schwester seines besten Freundes, bekommt...

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Ran an die BrautKirsten Dunst in 'Ran an die Braut'Ran an die Braut - Shane WestRan an die Braut - Shane West, Melissa SagemillerRan an die Braut - Martin Short, Ben FosterRan an die Braut - Colin Hanks, Kylie Bax


Filmkritik

Der gnadenlose Beziehungsstopp seiner Sandkastenfreundin führt einen Highschool-Boy in ein Dilemma aus Frust, Bettelei und Blindheit für die Richtige - und fertig ist die Teenager-Liebeskomödie von der Stange, die aus der Feder von "Eine wie Keine"-Autor Lee Fleming stammt und die lange Liste der Zielgruppen-Sparkost um einen Eintrag erweitert. Fleming und Nachwuchs-Regisseur O'Haven sind indes bemüht, Déja-Vu-Effekte zu begrenzen. Das führt zu einem nur vermeintlich originellen Mix aus Herzschmerz, Slapstick, Toilettenhumor und den eigenen Geschmack herausfordernden Boygroup-Rapsongs, samt einer Einbettung von Shakespeares "Sommernachtstraum", die als schrilles Pop-Musical von der Theatergruppe einstudiert wird. Das gibt Martin Short Gelegenheit zur exzentrischen Performance als kapriziöser Schauspiellehrer, zielt aber in die gleiche Kerbe wie der abgedroschene, eintopfartige Stil des Films, dem keine Pointe zu niveaulos ist. Die bisweilen in ambitionierten Filmen glänzende Kirsten Dunst ("The Virgin Suicides") wird hier als Muse für ihr Aussehen bezahlt und wie einige nette Ideen weit unter Wert verkauft. Das liegt vor allem an der von ihrer Witzigkeit überzeugten Regie, die beim Versuch, intelligente Satire und Komödie mit "Verrückt nach Mary"-Touch zu sein und gleichzeitig William Shakespeare gerecht zu werden, schlicht überfordert ist und mitunter hanebüchen amateurhaftes Elend erzeugt.




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Land: USA
Jahr: 2000
Genre: Komödie, Teeniefilm
Länge: 87 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 23.08.2001
Regie: Tommy O'Haver
Darsteller: Swoosie Kurtz, Coolio, Mila Kunis
Verleih: Concorde

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