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Kritik: Der Pakt der Wölfe (2000)


Der neben "Amélie" größte Kinohit aus Frankreich hat einen langen Weg hinter sich, bis er nun doch in deutsche Kinos gelangt (zumal er in Frankreich lange vor Jeunets Erfolg lief). Andererseits fragt man sich, was genau das französische Publikum an diesem wild verschlungenen Fantasy-Gebräu so fasziniert hat. Am haarsträubenden Plot kann es wenigstens nicht liegen. Die überbordende Pastiche von Filmfan Christophe Gans ("Crying Freeman") hat eigentlich alles, was ein Prestige-Projekt braucht: er ist vollgestopft mit Stars, Unterhaltung, Horror und Action, Erotik und Kostümen, er sieht gut aus und macht viel Spaß. Dass der Inhalt keinen Sinn macht und bei jedem zweiten Genre-Klassiker schamlos zusammengeklaut wurde, scheint niemand zu stören. Im Gegenteil. So ist "Der Pakt der Wölfe" tatsächlich alles in einem: egal was Sie jemals von Fantasy, Horror & Co. gehört haben - es steckt hier drin. Gemäß dem Prinzip, dass jeder etwas findet, was ihm Spaß macht. Statt Logik und Storytelling versprüht das Abenteuer Enthusiasmus und teilt jede Einstellung ein Amuse-Gueule für die Sinne aus. Zweieinhalb Stunden lang.




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