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Kritik: Nicht von dieser Welt (1999)


In der klitzekleinen Renaissance des italienischen Films, die es sogar in unsere Kinos schafft (was in den letzten Jahren keine Selbstverständlichkeit war) knüpft diese warmherzige Ballade an deren schönsten Vertreter "Brot und Tulpen" an und trifft mit ihrer christlich-humanen Botschaft haargenau die weihnachtliche Stimmungslage.

Der hier zu Lande nahezu unbekannte Giuseppe Piccioni verknüpft in seinem nunmehr fünften Werk mit großer Sensibilität Drama und Komödie, die er beide vorsichtig in die Waagschale legt. Mit "neorealistischer" Kamera spürt er seinen drei verschlossener Figuren nach und vollzieht eine Chronologie ihrer Wandlung zum offenherzigen Menschen.

Das Wunder von Mailand: Peu à peu sprengen die beiden Hauptdarsteller (die dritte - und interessanteste - Hauptfigur erscheint leider nur am Rande), die Piccioni mit ruhiger, hypnotischer Musik untermalt, ihre Ketten der Schwermut und entdecken die Vitalität des Lebens. Am Ende triumphieren sie über die grauen, ungeschminkten Bilder des heutigen Mailand - in einem überkandidelten Finale wie aus einer romantischen Screwball-Comedy.






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